Kategorie: Spielberichte

Beide A-Jugend Teams erreichen Finale der Hallenkreismeisterschaft

Natürlich entsprach es nicht dem Biorhythmus der meisten Spieler, am Sonntagmorgen um 9 Uhr schon auf dem Platz zustehen.  Ein Indiz waren z. B. die zunächst fehlenden Schienbeinschoner. Nachdem das Problem gelöst war, ging es rein ins Turnier mit folgenden Ergebnissen für das Team Rhein-Westerwald 1 (Angabe in Klammern = Spielminute)

A1- Horressen  2:1

0:1 (4.)

1:1 (11.) Peter Junior

2:1 (14.) Sebastian Riebartsch

 

A1- Ahrbach 4:2

0:1 (1.)

1:1 (3.) Peter Junior

2:1 (10) Paul Paganetti

2:2 (12.)

3:2 (14.) Samuel Graef

4:2 (14.) Samuel Graef

 

A1-Puderbach 1:1

1:0 (12.) Peter Junior

1:1 (13.)

 

A1-Unkel 4:4

0:1 (3.)

1:1 (6.) Peter Junior

2:1 (8.) Robin Kany

2:2 (8.)

3:2 (9.) Samuel Graef

3:3 (13.)

4:3 (14.) Noah Shynkaruk

4:4 (14.)

 

Fazit:

Das Team hat es ordentlich gemacht und mit einer Bilanz von 2 Siegen, 2 Unentschieden und einer Niederlage die Endrunde erreicht, wobei man die Niederlage gegen Linz erst 10 Sekunde vor dem Ende einstecken musste und als einzige Mannschaft dem Turniersieger aus Puderbach eine Punkt abknöpfen konnte.

Die Junglöwen treten damit in der Endrunde der besten 8 Mannschaften in Linz mit 2 Teams an:

Am Samstag, den 01. Februar 2020 um 10 Uhr

 

Kader Team1:  Paul Maurer,  Moritz Strauch,  Leon Heßeler, Robin Kany, Nico Rankenhohn, Peter Junior, Sebastian Riebartsch, Samuel Graef, Paul Paganetti, Noah Shynkaruk

A1 – Rengsdorf 4:0 (1:0)

A1 mit Heimsieg in die Winterpause

 

Im letzten Spiel des Jahres hatte man den Vorletzten von der JSG Laubachtal/Rengsdorf zu Gast.

Von der Tabellensituation also eine klare Sache für die A1. Die Realität sah jedoch über weite Strecken ganz anders aus. Bereits in der 2. Minute musste Torwart Paul Maurer mit einer Parade retten. Nur 9 Minuten später nächste Riesenchance für die Gäste, die mit zwei Mann alleine auf Paul zustürmten, der jedoch die Ruhe bewahrte und klären konnte. Entlastung gab es nur durch zwei Aktionen von Peter Junior, der erst knapp verzog und in der nächsten Minute nur den Pfosten traf.

Sebastian Riebartsch  verfehlte das Tor in der 30. Minute ebenfalls knapp. Besser machte es dann Peter, der nach guter Vorarbeit von Ammar Mujovic einfach mal flach abzog, und der Ball zappelte zum 1:0 im Netz. Dann ging man mit einer eher schmeichelhaften Führung in die Pause.

Auch in der 2. Halbzeit blieb das Spiel offen. Erst in der 77. Minute erlöste Nik Weber mit einem platzierten  Schuss und dem 2:0 das Team. Danach hatte man das Spiel im Griff. Sebi vergab auf Vorlage von Peter dann freistehend nur knapp. Mit der nächsten Chance machte er es jedoch besser und erzielte das 3:0.

Pech hatte dann der gut aufgelegte Moritz Strauch in der 82. Minute mit einem Schuss ans Außennetz. Den Schlusspunkt setzte dann Peter kurz vor Abpfiff, als er den Ball am Torwart vorbei zum 4:0 schob.

 

Fazit:

Das deutliche Ergebnis täuschte über die streckenweise schwache Vorstellung der A1 hinweg. Die Gäste  waren in der 1. Hälfte das klar bessere Team. Aber ein Spiel mit 4:0 zu gewinnen, wenn es nicht gut läuft, muss man auch erstmal können.

Nach der Hinrunde liegt das Team auf einen guten 5. Platz. Dem derzeitigen Tabellenführer aus Wissen konnte die A1 als einziges Team einen Punkt abknöpfen und zuhause behielt man mit 4 Siegen und einem Unentschieden eine saubere Weste. Die Mannschaft um das Trainerteam von Jan Anhäuser, Sascha Reuschenbach und Andre Weißenfels ist auf einem guten Weg. Sollten die Verletzungssorgen in der Rückrunde ausbleiben, können die Junglöwen auch die Topteams schlagen, zumal bei Heimrecht.

 

Kader:  Paul Maurer, Tom Schlösser, Moritz Strauch, Jonah Kick, Ammar Mujovic, Robin Kany, Nico Rankenhohn, Peter Junior, Sebastian Riebartsch,  Paul Paganetti, Robin Dasbach, Nick Weber, Noah Shynkaruk, Florian Böhme, Neron Avdija,  Philipp Weißenfels, Jonah Kick

die Erste – HSV Neuwied 0:3 (0:2)

Schöne Bescherung!

Zu Weihnachten auf einem Abstiegsplatz?!? Dieses Szenario droht der DJK, denn aus eigener Kraft kann „die Erste“, für die nach der 0:3 Niederlage gegen den HSV Neuwied bereits die Winterpause begonnen hat, nicht mehr von den ungeliebten Rängen im Tabellenkeller hüpfen.

Die letzte Partie des Jahres startete mit einem leichten optischen Übergewicht für die ambitionierten Gäste. Viel zu tun gab es für die beiden Keeper in der ersten 40 Minuten allerdings nicht. Die beste Chance bis dahin verbuchte Mehmet Capa, der am 16er seinen Gegenspieler aussteigen ließ und mit links abzog. Jedoch sprang sein Schuss vom Innenpfosten zurück ins Feld. Fast im Gegenzug fiel dann das 0:1, als der HSV nach zwei schnellen Seitenverlagerungen die Löwen-Hintermannschaft geschickt herspielte. Doch damit nicht genug: kurz vor dem Pausenpfiff köpften die Kreisstädter nach einem Eckstoss zum 0:2 ein.

Zur Entscheidung kam es dann schon wenige Augenblicke nach der Halbzeit, als die aufgerückten Hausherren im gegnerischen Drittel den Ball verloren und gnadenlos ausgekontert wurden. Der Rest ist schnell erzählt: die Weißenfels-Kicker, die an diesem Nachmittag Peter Pohlen betreute, waren um den Anschlusstreffer bemüht, doch Torgefahr konnte – wie schon so oft in dieser Saison – keine heraufbeschworen werden.

Statistik:

0:1 (40.)

0:2 (43.)

0:3 (49.)

Für den einzigen Lichtblick des Tages sorgte Gerd Weißenfels von der Firma IBEDA mit der Spende des Spielballs. Vielen Dank!

DJK: Masuhr – Schumacher, R. Weber, S. Büllesbach (83. D. Kick), Hardt – v.d.Drift, Scheuten, L. Büllesbach, J. Anhäuser (64. Holl), Persau, Capa (72. J. Weber)

Nächste Aufgabe: Samstag (14.12.) Weihnachtsfeier im MISTO`s

Niederahr – A1 2:1 (0:1)

Perfekter Start aber bitteres Ende

 

Am 10. Spieltag reiste man nach Niederahr zum direkten Tabellennachbarn.

Hier sollte man auf den stärksten Sturm der Liga treffen.Trainer Jan Anhäuser hatte vorgesorgt, hinten eine stabile Abwehrkette vor Keeper Paul Maurer aufgeboten, und die Jungs entsprechend gewarnt.

Anstoß 17.04 Uhr.

Direkt nach dem Anstoß wurde der Ball erobert und sofort blitzschnell über links außen gekontert und ebenso schnell den Ball wieder nach innen auf den mitgelaufenen Paul Paganetti gespielt, der noch schneller den Ball dahin spielte wo er hingehört.

1 : 0   17.04 Uhr nach 12 Sekunden. Was für ein Auftakt.

Die Gastgeber antworteten jetzt mit wütenden Angriffen, pressten extrem hoch, aber hatten keine echte Idee, unsere Defensive in Verlegenheit zu bringen.

Kam dies doch einmal vor, stand hinten unser sicherer Rückhalt Paul Maurer, der im Ernstfall immer noch irgendwie einen Handschuh dazwischen bekam.

Unsere Jungs versuchten nun immer wieder ihr Heil mit schnellen Kontern, die jedoch oft zu ungenau   waren und unkonzentriert nicht bis zum Ende ausgespielt wurden.

Oftmals verzettelt man sich im vorderen Drittel und hielt in einigen Aktionen den Ball einfach zu lange, anstatt die mitgelaufenen Mitspieler anzuspielen, und den Gegner laufen zu lassen.

Das Spiel war läuferisch und kämpferisch auf hohem Niveau. Hohe Bälle im Mittelfeld, nach eigenen Abstößen, musste man jedoch immer wieder dem Gegner überlassen. Auch die zweiten  Bälle wurden oft verschenkt.

Dann ging`s zum Pausentee.

Mit der ausdrücklichen Warnung des Trainerteams die nun folgenden ersten 10 Minuten in Halbzeit zwei zu überstehen, ging es weiter.

Das funktionierte auch bis Niederahr, wie aus dem Nichts, in der 56. min. mit einem verdeckten „Verlegenheitsschüsschen“ durch Freund und Feind aus 17 Meter ins untere linke Eck zum 1:1 Ausgleich kam. Im Anschluss hatten unsere Jungs durch schön gespielte Konter mehrere „100 prozentige“ auf den Schlappen. Leider konnten man diese nicht nutzen oder der Posten stand im Weg. Hier fehlte oft auch etwas Glück. Eigentlich musste man führen, was nicht unverdient gewesen wäre.

Doch die mangelnde Chancenauswertung sollte sich rächen ….. und zwar in Minute 90.

Ecke, Kopfball, Tor.  2 : 1 verloren.

Jetzt musste man erst einmal die Enttäuschung über „so eine“ Niederlage verarbeiten. Was nicht ganz so einfach war …..

Fazit:

Gegen den besten Sturm der Liga keine echte, aus dem Spiel ausgehende, Torchance zugelassen, jedoch vorne viele, teilweise sehr gute Chancen liegen gelassen.

Es spielten:  Paul Maurer; Sebastian Riebartsch; Noah Shynkaruk; Robin Dasbach; Paul Paganetti; Florian Böhme; Justus Baaden; Moritz Strauch; Ammar Mujovic; Nick Weber, Falk Hardt; Jonah Kick; Neron Avdija, Tom Schlösser; Robin Kany

 

Spielbericht erstellt von Aki Weber

A1 – Ahrbach 2:0 (1:0)

A1 zu Hause weiter ungeschlagen

 

Um es vorweg zu nehmen, es entwickelte sich gegen Ahrbach von Anfang an ein sehr zerfahrenes Spiel ohne große Höhepunkte mit nur wenigen klaren Spielzügen.

Mit der ersten wirklich klaren Torchance nach toller Vorlage von Ammar Mujovic schoss Peter Junior  in der 33. Minute mit einem platzierten Flachschuss aus 18 Metern das 1:0.

In der 40. Minute hatte dann Falk Hardt die Chance, zu erhöhen. Aus zentraler Position ging sein Schuss jedoch am Tor vorbei.

Nach der Halbzeit hatten dann auch die Gäste ihre Chance, sie scheiterten jedoch mit einem Schussversuch am am den Außenpfosten.

Danach Schrecksekunde für die A1. Nico Schramm fiel nach einem Zweikampf unglücklich auf den Rücken und musste ins Krankenhaus. Dort wurde eine schwere Prellung der Wirbelsäule festgestellt. Wir wünschen Nico auch von dieser Stelle aus gute Besserung.

In der 75. Minute setzte sich Robin Kany auf der linken Seite durch, aus spitzem Winkel ging sein Schuss jedoch knapp am rechten Pfosten vorbei. Zehn Minuten später Schussversuch von Sebastian Riebartsch, ebenfalls knapp am Tor vorbei.

Erst in der 88. Minute sorgte dann Peter mit einem Flachschuss von der linken Seite zum 2:0 Endstand.

 

Fazit:

Gegen kampfstarke Gäste war Geduld gefordert. Die Junglöwen der A1 nutzten dann die wenigen sich bietenden Chancen und fuhren am Ende verdient 3 wichtige Punkte nach Hause.

 

Kader:  Paul Maurer, Tom Schlösser, Moritz Strauch,  Ammar Mujovic, Robin Kany, Nico Rankenhohn, Peter Junior, Sebastian Riebartsch, Samuel Graef, Paul Paganetti,  Robin Dasbach, Justus Baaden,  Noah Shynkaruk, Florian Böhme,  Philipp Weißenfels, Falk Hardt, Niko Schramm

die Erste – SG Niederbreitbach 2:2 (1:1)

Einfach zu wenig!

In einem unterdurchschnittlichen A-Klassen-Kick trennten sich Neustadt/Fernthal und Niederbreitbach/Waldbreitbach mit einem Remis. Dabei war es die Christiansen-Truppe, die von zwei schwächeren Teams noch das bessere stellte.

Die DJK begann mit zahlreichen Ballverlusten im Spielaufbau, aus denen die SG Wiedtal zunächst aber kein Kapital schlagen konnte. Erst eine (zunächst harmlos wirkende) Flanke, die Keeper Buslei unterschätzte, brachte das 0:1. Gegen Ende der 1. Halbzeit wachten die Löwen allmählich auf und erzielten in Person von Simon Büllesbach, der nach einem Eckstoss einnickte, den Ausgleich.

Auch im zweiten Abschnitt fiel es den Hausherren extrem schwer, in der Offensive „Bälle festzumachen“ und so Druck auf das gegnerische Gehäuse auszuüben. Stattdessen geriet man nach einem Konter und einem sehenswerten Schuss von Gäste-Kapitän Reuschenbach erneut in Rückstand. Zumindest die direkte Antwort gelang: nach einem (sicherlich nicht unhaltbaren) 40-Meter-Freistoss von Rene Anhäuser zappelte das Leder im Netz. Und als die Wiedtal-Kombo in Folge einer Ampelkarte die letzten zehn Minuten in Unterzahl agieren mussten, hielten die Weißenfels-Schützlinge eigentlich alle Trümpfe in der eigenen Hand. Doch auch mit einem Mann mehr auf dem Feld gelang es nicht, sich vernünftige Torchancen herauszuspielen, sodass es letztendlich bei der Punkteteilung blieb.

Statistik:

0:1 (13.)

1:1 (45.) Simon Büllesbach

1:2 (69.)

2:2 (74.) Rene Anhäuser

G-R (78.)

Ein besonderer Dank gilt Bülent Dönmez vom Eiscafe Silberlöffel, der den Spielball sponserte und im Anschluss an die Begegnung – vermutlich aus einer Bierlaune heraus – ankündigte, nach dem nächsten Sieg jedem Spieler ein Eis auszugeben.

DJK: Buslei – Schumacher (46. D. Feldheiser), R. Weber, R. Anhäuser, S. Büllesbach (64. Capa) – v.d.Drift, Scheuten, Hardt – L. Büllesbach, J. Anhäuser (81. Hallerbach), Persi

Nächste Aufgabe: Sonntag (24.11.) um 15:00h vs HSV Neuwied

VfL Oberbieber – die Erste 2:0 (1:0)

Negativlauf hält an

Auch die zweite Partie der „Schärjer-Woche“ ging für die DJK verloren. Somit verließ die Weißenfels-Truppe in den vergangenen vier Begegnungen jeweils mit null Punkten den Rasen. Beim Auftritt im Neuwieder Stadtteil hätte dies aber beleibe nicht sein müssen.

Auf dem engen „Beachvolleyballplatz“ am Aubach suchten zunächst beide Kontrahten ihr Heil in langen Bällen. Da sich aber die Abwehrreihen im ersten Abschnitt gut sortiert zeigten, gab es kaum brenzlige Situationen in den Endzonen. Dennoch gingen die Hausherren mit einer Führung in die Pause: nach einem weiten Einwurf flog das Leder im Fünfmeterraum an Freund, doch leider nicht an Feind vorbei, denn am zweiten Pfosten lauerte Goalgetter Loose, der keine Mühe hatte, zum 1:0 einzuschieben.

Kurz nach dem Seitenwechsel dann zwei 100%ige Ausgleichsmöglichkeiten für die Löwen. Jan Anhäuser setzte sich stark im 1:1-Duell durch, schoss dann allerdings freistehend vor dem Tor den VfL-Keeper an. Nur wenige Augenblicke später traf Rene Anhäuser nach einem Eckball den Pfosten, von wo das Spielgerät zu seinem Bruder Jan sprang, der jedoch aus kürzester Distanz dem Torhüter in die Arme köpfte. Mit zunehmender Spieldauer schien den Kombinierten aus Neustadt und Fernthal etwas die Puste auszugehen. So verzeichnete man selbst kaum noch nennenswerte Chancen, stattdessen lancierten die Oberbieberer den ein oder anderen gefährlichen Konter. Einen davon nutzten die Gastgeber in der Nachspielzeit zum Endstand.

Statistik:

1:0 (33.)

2:0 (92.)

DJK: Masuhr – Schumacher, R. Weber, R. Anhäuser, S. Büllesbach (70. Scheuten) – v.d.Drift, Ley (13. Capa), Hardt – J. Anhäuser (78. D. Feldheiser), L. Büllesbach, Persau

Nächste Aufgabe: Donnerstag um 20:00h vs SG Niederbreitbach

HSV Neuwied – die Erste 2:1 (0:1)

Saures in Neuwied

Die erste Partie der „Schärjer-Woche“ mit den Gastauftritten beim HSV und in Oberbieber endete für die DJK an Hallowe´en alles andere als süß. In der letzten Spielminute verloren die Kombinierten aus Neustadt und Fernthal die Abwehrschlacht durch einen umstrittenen Treffer.

Die Löwen zeigten im Gegensatz zum vergangenen Sonntag eine ganz andere Einstellung und versuchten auf dem schwierigen Untergrund über den Kampf in die Begegnung zu finden. Dies gelang in Durchgang Nr. 1, in dem man den Kreisstädtern lediglich einen Pfostenschuss gestattete, auch recht gut. So war die Pausenführung durch Daniel „Pee“ Persau, der nach einer schönen Flanke von Lukas Büllesbach per Kniescheibe traf, nicht einmal unverdient.

Nach dem Seitenwechsel erhöhten die Hausherren erwartungsgemäß den Druck, doch Keeper Niklas Masuhr hielt seinen Kasten zunächst sauber. Vor dem anderen Gehäuse verpasste hingegen „Pee“, der die komplette HSV-Defensive austanzte und frei vor der Bude auftauchte, mit einem unsauberen Abschluss das 0:2. Rund zehn Minuten vor Abpfiff fiel stattdessen nach einem Durchbruch auf Rechtsaußen und anschließendem Pass in den Rücken der Abwehr der Ausgleich. Die entscheidende Szene dann nach 89 Zeigerumdrehungen: Tohuwabohu im DJK-Fünfmeterraum! Trotzdem gelang es Schnapper Masuhr eine Hand auf den ruhenden Ball zu legen, bis ihm dieser regelwidrig aus der Hand und ins Netz geschossen wurde. Der Schiedsrichter, der für beide Teams entsprechend dem Tagesmotto teils ziemlich gruselige Entscheidungen traf, erkannte das Tor jedoch an und besiegelte somit die dritte Pleite in Folge für die Weißenfels-Kicker.

Statistik:

0:1 (16.) Daniel Persau

1:1 (78.)

2:1 (89.)

DJK: Masuhr – Schumacher, R. Weber, S. Büllesbach, Hardt – Heck (89. Salz), Ley, v.d.Drift, L. Büllesbach – Persau (76. R. Anhäuser), Capa (63. J. Anhäuser)

nächste Aufgabe: Sonntag um 14:30h in Oberbieber

JSG Herschbach – A1 4:1 (0:1)

A1 mit deutlicher Niederlage beim Tabellennachbarn

 

Nach dem klaren Heimsieg letzte Woche galt es diesmal beim Tabellennachbarn zu punkten.

Mit kleinem Kader musste man die lange Reise nach Walmerod antreten und das auch noch mitten in der Woche.

Die erste Chance gehörte in der 9. Minute den Gastgebern, der Schuss ging jedoch knapp vorbei. Kurz danach dann tolle Kombination der A1 über Sebastian Riebartsch auf Falk Hardt, der aus zentraler aussichtsreicher Position mit seinem Schuss jedoch scheiterte. In der 30. Minute dann langer Ball von Florian Böhme auf Peter Junior, dessen Kopfball jedoch zu ungenau war.

Besser funktionierte es dann in der 37. Minute: Ammar Mujovic gab im Mittelfeld Gas, passte perfekt zu Peter, der dann auf Robin Kany ablegte und der wiederum humorlos ins lange Eck zur 0:1 Führung für unsere A1 verwandelte.

 

Nach der Halbzeit dann in der 55. Minute kein Zuordnung und Herschbach konnte völlig unbedrängt den 1:1 Ausgleich  erzielten.

5 Minuten später hatte dann Peter die große Möglichkeit, die Führung wieder herzustellen. Im Duell eins gegen eins scheiterte er jedoch am Keeper. Im Gegenzug dann tolle Flugparade von Maurice Kolling, der den Rückstand gerade noch verhindern konnte.

In der Schlussviertelstunde jedoch wurde jeder Abwehrfehler mit einem Gegentor bestraft: In der 73. Minute lag der stark spielende Moritz Strauch verletzt am Boden, der Schiedsrichter unterbrach den Spielzug jedoch nicht und die Gastgeber konnten ohne Gegenwehr das 2:1 erzielen. Nur 4 Minuten später gar das 3:1 aus einem direkten Freistoß und in der 86. Minute nach unnötigem Ballverlust im Mittelfeld das 4:1

 

Fazit:

Das Team zeigte sich zweikampfstark, aber nach vorne wirkte man zu ideenlos und dadurch harmlos.

Schade,  dass man in der Schlussviertelstunde das Spiel verschenkte und sich mit 3 Gegentoren innerhalb von 13 Minuten auf die Verliererstraße brachte. Bei 3 Gegentoren kam der Gegner völlig freistehend allein vor dem Torwart zum Schuss, das war viel zu einfach.

 

Kader:  Maurice Kolling, Felix Oelpenich, Julien Pohlen, Neron Avdija, Moritz Strauch,  Ammar Mujovic, Robin Kany,  Peter Junior, Sebastian Riebartsch, , Paul Paganetti, Tobias Spürkel, Robin Dasbach, Justus Baaden, Nick Weber,  Florian Böhme,  Falk Hardt,

A1 – Betzdorf 5:2 (4:1)

Verdienter Heimsieg der A1 nach furioser erster Halbzeit

Nach  der deutlichen Niederlage gegen Kannebäckerland galt es für das Team der A1 nun wieder zurück in die Spur zu finden. Die beiden Trainer Sascha Reuschenbach und Andre Weißenfels hatten die Jungs so aufgestellt, dass die zahlreichen Zuschauer am Freitagabend in Fernthal dies auch von der ersten Minute an spüren konnten.

Die erste Chance ergab sich bereits in der 2. Minute nach toller Vorarbeit von Robin Kany, seine Flanke wurde knapp übers Tor gesetzt. Aufregung dann in der 5. Minute nach einem Handspiel eines Betzdorfer Spielers im eigenen Strafraum, der Elfmeterpfiff blieb jedoch aus. Urplötzlich dann musste Paul Maurer auf der Gegenseite mit einer Parade den Rückstand verhindern.

Im direkten Gegenzug stürmte dann Peter Junior auf der linken Seite davon, behielt die Übersicht und schob zum 1:0 in der 8. Minute ein.

Nur 2 Minuten später wurde Peter dann an der Strafraumgrenze von den Beinen geholt. Der direkte Freistoß wurde jedoch knapp ans Tor vorbei befördert. In der 15. Minute hatte dann Nico Schramm eine Großchance, die er leider nicht verwerten konnte. Nur 4 Minuten später musste Paul dann sein ganzes Können aufweisen, um einen Alleingang der Gastgeber zu entschärfen.

In der 24. Minute dann war erneut Peter auf und davon und entschied das Duell eins gegen eins mit einem Tunnel  durch die Beine des Keepers zum 2:0.

Der Jubel währte jedoch nicht lange, denn im direkten Gegenzug  war die Abwehrreihe unkoordiniert und plötzlich stand es nur noch 2:1.

In der 34. Minute hätte Betzdorf sogar ausgleichen müssen, doch Paul hielt mit einer unglaublichen Fussabwehr sein Team in Führung.  Wieder im Gegenzug brachte Florian Böhme eine Flanke in den Strafraum, der Torwart verschätzte sich und es stand 3:1.

Dann noch zwei aufregende Szenen vor der Halbzeit. Erst setzte Robin Kany einen Eckball an den Innenpfosten und kurz danach erneut Handspiel eines Gästespielers im eigenen Strafraum.

Den fälligen Elfmeter verwandelte Peter zur 4:1 Halbzeitführung.

Nach dem Wechsel ging es munter weiter. In der 55. Minute mit einer sehenswerten Kombination. Peter konnte den Ball aber letztendlich nicht kontrolliert aufs Tor bringen. In der 65. Minute wurde es dann noch einmal unnötig eng.

Ein völlig unnötiger Elfmeter nach Foulspiel an einem Betzdorfer Spieler, der an der 16er Linie mit dem Rücken zum Tor stand, zog den 4:2 Anschlusstreffer nach sich.

Kurz danach scheiterte Peter mit einer Direktabnahme nur knapp. In der 80. dann tolle Kombination von Noah Shynkaruk auf Falk Hardt, dessen Hereingabe Peter jedoch neben das Tor setzte.

Acht Minuten vor Schluss dann die endgültige Entscheidung. Sebastian Riebarsch  zog mit einem unnachahmlichen Dribbling in den Strafraum, sein Diagonalpass zu Peter nahm dieser dankend an und verwandelte zum 5:2 Endstand.

 

Fazit:

Das Team fuhr einen über weite Strecken ungefährdeten Heimerfolg ein und zeigte viele sehenswerte Kombinationen. Dank einer geschlossenen Mannschaftsleitung, in der man auch nach den Anschlusstreffern die Ruhe behielt ging die A1 als verdienter Sieger vom Platz und belegt aktuell den  4. Tabellenplatz

Bereits am Dienstag, den 29. Oktober 2019 um 20 Uhr geht es zum Tabellennachbarn nach Herschbach

 

Kader:  Paul Maurer,  Moritz Strauch, Jonah Kick, Ammar Mujovic, Robin Kany, Peter Junior, Sebastian Riebartsch,  Paul Paganetti,  Robin Dasbach, Justus Baaden,  Noah Shynkaruk, Florian Böhme, Neron Avdija,  Philipp Weißenfels, Falk Hardt, Niko Schramm,  Jonah Kick