Kategorie: Senioren

Die Zwote – SG St. Katharinen Vettelschoß 7:3 (3:2)

Zwote in unterhaltsamem Spiel siegreich

Die Zweite Mannschaft der DJK konnte den nächsten Dreier nach der Winterpause einfahren und siegte letztlich ungefährdet gegen das Tabellenschlusslicht St. Katharinen III. Danach sah es allerdings zu Beginn noch nicht aus, denn die Zwote startete mit einem frühen Nackenschlag, als Torhüter Paul Maurer nach einem unglücklichen Zusammenprall bereits in der zweiten Spielminute mit einer Knieverletzung das Spielfeld verlassen musste. Ohne nominellen Ersatzkeeper auf der Bank, fungierte Michael Weißenfels ehrenwerterweise fortan als Aushilfsschnapper, hatte aber wie die gesamte Zwote zunächst Anpassungsschwierigkeiten an die neue Situation. Dies nutzen die Gäste des JSG-Partners und erspielten sich eine 0:2 Führung. Spätestens nach einer Ampelkarte für die SG übernahm allerdings die Zwote in Überzahl eindeutig das Kommando, blieb ruhig und drehte die Partie noch vor der Pause. Nach dem Seitenwechsel ließ man nichts mehr anbrennen, gewann letztlich verdient mit 7:3 und bleibt damit in der Spitzengruppe der Liga.

Statistik:

0:1 (11.)

0:2 (15.)

1:2 D. Stanskij (33.)

2:2 D. Stanskij (38.)

3:2 K. Korschelt (40.)

4:2 K. Korschelt (56.)

5:2 T. Wollersheim (63.)

5:3 (88.)

6:3 T. Wollersheim (90.)

7:3 T. Wollersheim (90.)

Die Erste – SG Niederbreitbach 0:2 (0:1)

Enttäuschung im direkten Abstiegskampfduell

Im ersten Heimspiel nach der Winterpause der Ersten, gab es leider wenig zu bejubeln, denn man musste sich im richtungsweisenden Spiel im Abstiegskampf gegen die SG Niederbreitbach in Summe verdient mit 0:2 geschlagen geben. Während man in der ersten Halbzeit in einer insgesamt ausgeglichenen Partie noch von fehlendem Spielglück inklusive ausgebliebenen möglichen Elfmeterpfiffen sprechen kann, fehlte es im zweiten Spielabschnitt schlichtweg an Konsequenz und Durchsetzungsvermögen. Spätestens als man sich nach dem 0:2 der Gäste überaus vermeidbar mit einer Roten Karte selbst dezimierte, war der Stecker gezogen und die bittere Heimniederlage musste akzeptiert werden.

Statistik:

0:1 (15.)

0:2 (71.)

SC Bendorf-Sayn – die Erste 4:1 (3:1)

Kein gelungener Start

Die Erste musste am vergangenen Sonntag die Heimreise ohne Punkte im Gepäck antreten. Mit klarem Matchplan ging man die Partie in Bendorf an, doch alles Vorgenommene erübrigte sich zum Teil bereits nach fünf Minuten, als man zwei Mal viel zu billig von den schnellen Bendorfer Stürmern ausgespielt wurde und direkt mit 2:0 im Hintertreffen lag. Im Anschluss kämpfte man sich zurück und es entwickelte sich eine Partie auf Augenhöhe, in der die Erste zwar alles versuchte, jedoch die Hypothek der Anfangsphase nicht mehr begleichen konnte und sich letztlich verdient geschlagen geben musste.

Statistik:

1:0 (3.)
2:0 (7.)
2:1 P. Hallerbach (18.)
3:1 (45.)
4:1 (77.)

SV Rheinbreitbach III – die Zwote 3:1 (1:0)

Zwote muss sich im Verfolgerduell geschlagen geben

Zu einer für die Gastgeber gewohnten und für die Zwote eher ungewohnten Anstoßzeit am Samstagabend, kam man gegen die griffigen Gastgeber von Anfang an nur unzureichend in die Zweikämpfe und musste folgerichtig in der Anfangsphase das erste Gegentor hinnehmen. Da die eigene beste Chance der ersten Halbzeit lediglich an der Querlatte landete, ging es mit einem Rückstand in die Pause. Auch nach der Halbzeit waren die Gastgeber überlegen in den Zweikämpfen und zogen das Spiel nach und nach auf ihre Seite und erhöhten in der Folge auf 3:0. Max Stopperich konnte in der Nachspielzeit lediglich einen Eingriff kosmetischer Natur am Ergebnis vornehmen, wodurch man sich am Ende verdient mit 3:1 geschlagen geben musste. Nichtsdestotrotz kann man auf eine bislang gute Saison zurückblicken, bei der man weiterhin Teil der Spitzengruppe der Kreisliga C4 bleibt.

Statistik:

1:0 (11.)

2:0 (75.)

3:0 (80.)

3:1 (90.) Max Stopperich

VFL Oberbieber – die Erste 0:2 (0:1)

Erste entscheidet Kellerduell für sich


Für die Erste stand beim Gastspiel beim Tabellenschlusslicht eine schwierige Aufgabe an, die im Vorfeld von vielen als „Must-Win“ betitelt wurde. Die Brisanz solcher Aufgaben zeigte sich durchaus auch in Oberbieber, denn in der ersten Halbzeit brachte man zu wenig von der Zweikampfhärte und Intensität der letzten Wochen auf den engen Platz und musste einige Umschaltsituationen überstehen. Die 1:0 Führung durch Simon Kick nach einer guten halben Stunde brachte etwas mehr Sicherheit ins Spiel. Nach der Pause zeigte man sich klar verbessert, verteidigte in Summe kompakter und konnte durch Levin Klein das Spiel früh in Durchgang zwei auf die eigene Seite ziehen. In der Folge versuchten die Gastgeber alles, aber schafften es an diesem Tag nicht mehr die DJK-Defensive zu überwinden. Mit zehn Punkten aus den letzten fünf Spielen zeigt sich ein klarer Aufwärtstrend, den es nach der Winterpause zu bestätigen gilt.

Nun ist es Zeit sich zu erholen, um im neuen Jahr mit frischer Energie weiter anzugreifen!

Statistik:

1:0 S. Kick (34.)

2:0 L. Klein (54.)

Kreispokalfinale: die Zwote – FC Kosova Montabaur 2:3 (1:1)

In einem insgesamt emotionalen Spiel musste sich die Zweite Mannschaft der DJK vor einer tollen Kulisse in Ransbach-Baumbach letztlich knapp geschlagen geben. Beide Mannschaften wurden bereits vor Anpfiff lautstark von den jeweiligen Fanlagern unterstützt und es war alles für einen tollen Pokalabend angerichtet.
Die Zwote schien allerdings nach Anpfiff mit den Köpfen noch nicht im Spiel angekommen zu sein und ließ sich von einem langen Ball überrumpeln, sodass man bereits nach wenigen Sekunden im Hintertreffen war. Die passende Antwort ließ jedoch nicht lange auf sich warten, als die Zwote in Folge einer etwas undurchsichtigen Standardsituation umgehend in Person von Tim Prassel ausgleichen konnte. In der Folgezeit übernahmen vornehmlich die Montabaurer das Spielgeschehen und waren aufgrund von individueller Offensivqualität die gefährlichere Mannschaft. Lange wurde die Zwote jedoch durch aufopferungsvolles Verteidigen, Paraden von Keeper Jan Krautscheid sowie gegnerischem Unvermögen im Torabschluss vor einem Rückstand bewahrt. Nach gut einer Stunde ging der FC Kosova dann doch in Führung und baute diese wenig später nach sehenswertem Fallrückzieher aus. Infolge eines beachtlich dämlichen Platzverweises sowie eines späten Anschlusstreffers durch Peter Junior keimte nochmals Hoffnung auf, doch das Aufbäumen kam zu spät und man musste sich letztlich geschlagen geben.
Unterm Strich gewann verdientermaßen die bessere Mannschaft, was es sportlich anzuerkennen gilt. Umso unverständlicher und unangenehmer ist es, dass es sowohl während des Spiels als auch noch weit im Nachhinein und über die offiziellen Social Media Kanäle wichtiger zu sein scheint, zu versuchen die gegenüberliegende Seite zu provozieren, anstatt einfach den eigenen Erfolg in den eigenen Reihen zu feiern. Die DJK zumindest feierte ausgiebig die Leistung der eigenen Mannschaft und der Fans nach Abpfiff, auf der Rückfahrt im Fanbus sowie abschließend auf der Kirmes in Hargarten.

die Erste – SG St. Katharinen/ Vettelschoß 2:0 (2:0)

Erste feiert Klassenerhalt und schlägt den Tabellenführer!

Die Erste zeigte im Duell gegen die Erstvertretung des JSG-Partners eine bärenstarke geschlossene Mannschaftsleistung und sicherte sich mit einem Heimsieg gegen den Tabellenführer endgültig den Klassenerhalt. Nachdem die beiden DJK-Legenden Dominik Ley und Daniel „Pee“ Persau vor dem Spiel verabschiedet wurden, formierte sich mit Anpfiff eine eingeschworene Einheit, die von Beginn an zeigte, das letzte Heimspiel auf dem alten Fernthaler Platz sowie das letzte offizielle Heimspiel zweier Vereinslegenden unbedingt gewinnen zu wollen. Bereits nach wenigen Sekunden erzielte Jesse van der Drift die Führung und nach ca. einer halben Stunde erhöhte Simon Kick nach zuvor starkem Ballgewinn von Simon Büllesbach und Nils Neumann. Über die gesamte Spielzeit bestimmten die Gäste zwar weitestgehend das Spielgeschehen, doch die Dominanz im Ballbesitz schlug sich zu selten in ganz klaren Torchancen wieder. In Anbetracht zweier Aluminiumtreffer der SG gewann die DJK am Ende sicherlich auch etwas glücklich, wenngleich aufgrund der kämpferischen Leistung nicht unverdient, sodass man den Klassenerhalt feiern konnte.

Statistik:

1:0 (1.) J. van der Drift

2:0 (27.) S. Kick

DJK: Masuhr – Hallerbach, S. Büllesbach, Etscheid, Salz – Kick (70. Classen), M. Anhäuser, van der Drift (90. Paganetti), L. Büllesbach (90. Graef) – Neumann (87. D. Feldheiser), Pohlen (90. Persau)

SG Puderbach – die Erste 7:3 (3:2)

Enttäuschende Leistung gegen Puderbach
Die Erste enttäuschte im wichtigen Spiel gegen die SG Puderbach auf ganzer Linie und brachte in Sachen Kampf- und Laufbereitschaft nicht annähernd die gleiche Leistung wie in den Vorwochen auf den Platz. Trotz optischer Überlegenheit der Gastgeber führte die Erste dennoch vermeintlich souverän mit 0:2 nach ansehnlichen Treffern von Lukas Büllesbach und Julien Pohlen. Was die DJK in der Folgezeit fabrizierte war allerdings rational kaum zu erklären und die Metapher eines „zahnlosen Tigers“ reicht fast nicht mehr aus, um die Harmlosigkeit in der Leistung der Ersten zu beschreiben. Vielmehr ergab sich ein „gebissloses Kätzchen“ der gastgebenden SGP zum Teil ohne wirkliche Gegenwehr und ließ sämtliche Abstiegskampf-Tugenden vermissen. Am Ende des Tages stand eine auch in dieser Höhe verdiente Niederlage von 7:3 und die Erste muss schleunigst den Blick nach vorne richten, da sich die Situation im Abstiegskampf wieder erheblich zugespitzt hat.

Statistik:

0:1 (26.) L. Büllesbach

0:2 (34.) J. Pohlen

1:2 (36.)

2:2 (38.)

3:2 (45.)

4:2 (49.)

5:2 (54.)

6:2 (56.)

7:2 (73.)

7:3 (79.) N. Neumann

DJK: Bonitz – Hallerbach (59. Classen), R. Anhäuser, Etscheid, S. Büllesbach (67. Hartmann), Kick (46. Klein) –  M. Anhäuser, Salz – Neumann, L. Büllesbach (77. Näcker) – Pohlen (72. D. Feldheiser)

die Erste – SV Türkiyemspor Ransbach-Baumbach 0:1 (0:1)

Wieder gute Leistung – Wieder keine Punkte
Am gestrigen Sonntag zeigte die Erste erneut eine kämpferisch und phasenweise auch spielerisch gute Mannschaftsleistung gegen starke Gäste aus Ransbach-Baumbach. Wie gegen Windhagen stand man dabei nach Schlusspfiff mit leeren Händen da, was in der Gesamtbewertung auch diesmal insgesamt verdient ist, da die Gäste in Summe die Mehrzahl an klaren Chancen verzeichneten und besonders im zweiten Durchgang mehrfach eine Vorentscheidung verpassten, weshalb das Duell bis zum Abpfiff spannend blieb.
Die Partie war über weite Strecken emotional und intensiv geführt, blieb dabei jedoch sportlich fair.
Nach dem Abpfiff kam es leider zu mehreren hitzigen Szenen und Rudelbildungen, an denen Spieler, Trainer und auch Zuschauer beider Seiten beteiligt waren. Solche Situationen sind bedauerlich und nicht wünschenswert, insbesondere wenn Emotionen nach einem umkämpften Spiel überkochen. Die Dynamik solcher Auseinandersetzungen lässt im Nachhinein oft keine klare Unterscheidung zwischen Auslöser und Reaktion zu und beide Mannschaften haben zweifelsfrei ihren Anteil daran gehabt.
Die DJK ist sich trotz aller Emotionalität über Fehlerverhalten aus den eigenen Reihen bewusst, kann aber schlichtweg nicht nachvollziehen warum zum wiederholten Male von der gegenüberliegenden Seite keinerlei Selbstreflexion erfolgt ist und stattdessen sogar öffentlich ein Statement gemacht wurde, ausschließlich um die DJK in ein schlechtes Licht zu rücken. Zur Krönung wurde das Statement der Ransbacher Unschuldslämmer mit einem „Fuck Racism“ Lied untermalt, was sich jeglicher sachlicher Bewertung der Tatsachen entzieht. Wir als Verein können diesen offensichtlich an den Haaren herbeigezogenen Vorwurf nicht Ernst nehmen und ihn lediglich mit einem Schmunzeln zur Kenntnis nehmen.
Dass derartige Vorfälle nun nicht nur zum wiederholten Male gegen die DJK, sondern darüber hinaus auch gegen andere Mannschaften aufgekommen sind, könnte ein Hinweis darauf sein, dass es sich auch lohnen kann, zunächst vor der eigenen Haustür zu kehren, statt gekonnt die Opferrolle einzunehmen, obwohl das eigene Verhalten massiv zu solchen Eskalationen beiträgt.

Statistik:

0:1 (45.)

DJK: Bonitz – Hallerbach (85. Pohlen), R. Anhäuser, Salz (85. L. Büllesbach), S. Büllesbach (60. Klein), Kick –  M. Anhäuser, Hartmann, Neumann, van der Drift (90. Graef) – D. Persau (75. Döring)

die Erste – SV Windhagen 2:4 (1:1)

Erste verkauft sich teuer gegen Ligaprimus
Bereits stark ersatzgeschwächt ging man in die Partie und auch während des Spiels vergrößerte sich das DJK-Lazarett, u.a. durch eine bittere Verletzung des scheidenden DJK-Kapitäns Dome Ley in seiner letzten Saison. Nachdem man die Gäste bereits nach wenigen Minuten zur Führung einlud, kämpfte sich die Erste immer besser in die Begegnung und bot ein Spiel auf Augenhöhe an. Nils Neumann vollendete zum Ausgleich nach zuvor sehenswertem Assist von Julien Pohlen. Die mittlerweile etwas zusammengewürfelte Truppe, von A-Jugend Kraft Moritz Hartmann, der ein super Debüt feierte, bis hin zu aus dem Ruhestand reaktivierten Spielern, bot dem Tabellenführer lange Paroli. Als den Gästen dann doch der Führungstreffer gelang, formierten sich die Individualisten des SVW, die zuvor zumindest größtenteils eher mit sich selbst beschäftigt waren, doch wieder zu einer Mannschaft und zogen das Spiel auf die eigene Seite. Die Gäste legten noch zwei Treffer nach und trotz Ergebniskosmetik von Daniel Persau gewannen diese letztlich auch verdient. Viel vorzuwerfen haben sich die Löwen dennoch nicht.

Statistik:

0:1 (4.)

1:1 (30.) N. Neumann

1:2 (75.)

1:3 (86.)

1:4 (87.)

2:4 (90. + 3) D. Persau

 

DJK: Bonitz – Hallerbach (88. D. Feldheiser), R. Anhäuser, Etscheid, S. Büllesbach, Klein (46. D. Persau) –  M. Anhäuser, Salz – Ley (15. Hartmann), Neumann (82. Graef) – Pohlen (63. M. Feldheiser)