Kategorie: Senioren

VfB Linz II – die Zwote 3:3 (1:3)

Nach 4-wöchiger Corona Zwangspause konnten die Spieler der Zwoten endlich nochmal die Fußballstiefel schnüren. Man musste sich jedoch einer schweren Aufgabe stellen, denn auf dem Linzer Kaiserberg traf man auf einen starken Gegner aus dem oberen Tabellendrittel.

Die Partie gestaltete sich von Beginn an ausgeglichen, aber die klareren Torchancen erarbeitete sich die DJK. So war die 0:1 Führung durch Robin Heck in der 19. Minute verdient.

(Hier ein Video vom VfB – bitte Vollbildmodus (Klick unten rechts) benutzen)

4 Minuten später war Simon Kick nur durch ein Foul zu bremsen:

Der souverän leitende Schiedsrichter Benedikt Otto zeigte sofort auf den Punkt – eine Aufgabe für Hendrik Holl, die diese mit Bravour löste und somit auf 0:2 erhöhte.

In der 45. Minute erzielte Linz nach einer Unachtsamkeit in der Gästeabwehr den 1:2 Anschlußtreffer. Die Antwort darauf kam prompt, denn bereits 1 Minute später stellte Hendrik Holl nach glänzender Vorarbeit von Lukas Mehrens den alten 2-Tore-Vorsprung wieder her.

Nach dem Wechsel hatte Linz mehr vom Spiel, aber die DJK wusste zunächst den Vorsprung gut zu verteidigen. In der 74. Minute hielt man dem Druck jedoch nicht mehr Stand und die Linzer konnten sich über den Anschlusstreffer zum 2:3 freuen. Die Strünzer witterten nun ihre Chance und drängten weiter, aber die Neustadt-Fernthaler Defensive hielt sich nicht nur wacker, sondern auch die Kiste sauber. Nach einem Konter erarbeitete sich Hendrik Holl sogar noch die Chance zum 2:4, scheiterte jedoch knapp. So kamen die Gastgeber in der Nachspielzeit doch noch zum 3:3 Ausgleich gegen eine völlig ausgelaugte DJK.

Insgesamt eine gerechte Punkteteilung!

Es spielten:
Simon Bonitz, Hendrik Holl (2), Robin Dasbach, Marius Anhäuser, Tim Prassel, Lukas Mehrens, Robin Heck (1), Simon Kixk, Sebastian Kornrumpf, Patrick, Romahn, Jesse van der Drift, Mehmet Can Capa, Noah Shynkaruk, Lars Junior, Paul Paganetti

die Erste – VfL Oberbieber 0:2 (0:1)

Endstation im Achtelfinale

In der Runde der letzten 16 kam für die Löwen das Pokal-Aus. Da für die Partie keine Zuschauer zugelassen waren, bot die DJK einen Live-Ticker an, in dem das Spielgeschehen detailliert nachvollzogen werden konnte und kann.

Hier der Link: http://www.fussball.de/spiel/djk-n-fernthal-vfl-oberbieber/-/spiel/02BLBFJAGC000000VS5489B4VU9LNH6M#!/section/course (und dann auf „Live-Ticker“ klicken)

DJK: Masuhr – M. Anhäuser, R. Anhäuser, S. Büllesbach – Schumacher, M. Feldheiser (53. Kluge), Hallerbach, Salz, Ley – Junior (53. Kick), Persau (79. Mehrens)

Nächste Aufgabe: Sonntag um 15:00 Uhr in Ransbach-Baumbach (Stand heute mit Zuschauern!)

Ataspor Unkel – die Erste 0:2 (0:1)

Wie aus dem Lehrbuch

Im sechsten Pflichtspiel der noch jungen Saison, trat das Team von Coach Weissenfels bereits zum fünften Mal auswärts an. Die Reisespesen hielten sich diesmal allerdings in Grenzen, da der SV Ataspor aufgrund der Platzsperre des Hybridrasens in Unkel nach St. Katharinen auswich. Anscheinend hatten die Kicker von der Wied auf der kurzen Anreise im Fußball-Lehrbuch das Kapitel „Geschlossene Mannschaftsleistung“ studiert, denn nicht mehr und nicht weniger lieferten die Löwen in teils hitzigen 90 Minuten ab.

Die Elf vom Rhein, die erstmal seit über einem Jahr eine Meisterschaftspartie verlor, kam erst in der Nachspielzeit zu einer herausgespielten Torchance. Da die DJK bis dahin vier klare Gelegenheiten zu verzeichnen hatte, kann der Sieg zweifelsfrei mit dem Prädikat „verdient“ versehen werden. An beiden Treffern der Löwen war Interimskapitän (und mit seinen 25 Lenzen der mit Abstand ältestes Akteuer in der Startformation) Daniel Persau maßgeblich beteiligt. Zunächst legte er in aussichtsreicher Position für den mitgelaufenen Julian Kluge auf, ehe er im zweiten Abschnitt mit einem fulminanten Fernschuss selbst traf. Als Belohnung erhielt „Pee“ von seinem Chef und Förderer Michael Holl eine Woche Urlaub. Und auch der Rest der Truppe sollte nicht leer ausgehen, denn der 1. Vorsitzende spendierte im Laufe des Abends – ebenfalls lehrbuchmäßig – eine Runde Freibier im Vereinslokal MISTOS.

Statistik:

0:1 (37.) Julian Kluge

0:2 (56.) Daniel Persau

DJK: Masuhr – Schumacher, S. Büllesbach (88. M. Feldheiser), R. Anhäuser, Salz – v.d.Drift, R. Hardt, L. Büllesbach (5. Hallerbach), Kluge (73. F. Hardt) – Persau (85. M. Anhäuser), Junior

Nächste Aufgabe: Donnerstag um 20:00 Uhr gegen TuS Asbach

 

SG Neuwied – die Zwote 2:2 (0:1)

Nach drei Niederlagen in den ersten 3 Spielen der laufenden Saison trat die Zwote gewiß nicht als Favorit das Spiel beim unbequemen SG Vatanspor Neuwied an.

Aber die Mannschaft von Stefan Hertling ging selbstbewußt in die Partie und man merkte von Beginn an, dass man heute endlich punkten wollte. Die Spielanteile der beiden Kontrahenten waren ausgeglichen, doch dieses Mal war die DJK effektiver, als Hendrik Holl in der 17. Minute einen kurz ausgeführten Eckball von Lukas Mehrens übernahm und den Ball über den Torwart hinweg ins lange Eck schlenzte.

Neuwied erhöhte jetzt den Druck, aber die Zwote war an diesem Tage kampfstark und vereitelte jegliche Chancen der Scherjer. Besonders hervorzuheben ist die bärenstarke Leistung von Debütant  Philipp Weißenfels, der schnell und aggressiv immer wieder für klare Verhältnisse sorgte, aber auch Torhüter Simon Bonitz hatte alle Hände voll zu tun.

Aber auch die Gäste kamen immer wieder zu Konterchancen, aber es blieb zur Pause beim 0:1.


Nach dem Wechsel drängte Neuwied darauf, das Resultat zu drehen und in der 51. Minute wurden ihre Bemühungen durch den 1:1 Ausgleich belohnt.

Wer jetzt eine Wende erwartete, wurde bereits 2 Minuten später eines Besseren belehrt. Einen 18-m-Schuß von Mehmet Capa brachte zwar nur die Querlatte zum scheppern, aber am schnellsten reagierte Hendrik Holl und stellte die alte Führung wieder her.

Neuwied steckte jedoch nicht auf und mit zunehmender Spieldauer merkte man den Gästen an, dass die Kräfte langsam schwanden. So war der 2:2 Ausgleich durch einen Fernschuß in der 83. Minute verdient.

In den letzten Minuten mobilisierte die Zwote zwar noch einmal die letzten Kräfte, aber es blieb bei einer gerechten Punkteteilung.

Ein Punkt ist zwar für beide Mannschaften nicht viel, verhalf der DJK jedoch dazu die Abstiegsränge zu verlassen. Mit dieser Leistung und Einstellung könnte man sich von diesen in den nächsten Spielen weiter entfernen.

Es spielten:

Simon Bonitz, Robin Dasbach, Philipp Weißenfels, Tim Prassel, Jannis Hähn, Lars Junior, Lukas Mehrens, Robin Heck, Hendrik Holl (2), Patrick Romahn, Mehmet Can Capa, Max Stopperich, Karo Shamoevi, Mathias Stopperich

FV Erpel – die Erste 1:4 (1:2)

Hürde „op de Kipp“ genommen

In der zweiten Runde des Kreispokals gastierte die Erste am Mittwoch am Rhein und zog einigermaßen souverän in die nächste Runde ein. Die Partie bot relativ wenig herausgespielte Torchancen, die beiden Führungen der Löwen entsprangen Standardsituationen. Neben den eingeschalteten Flutlichtmasten, sorgte der zwischenzeitliche Ausgleich der Erpeler per Fallrückzieher für ein weiteres Highlight.

Das 3:1 nach einer guten Stunde brachte nicht nur die Vorentscheidung in der Begegnung, sondern hoffentlich auch eine Aussöhnung von Torschütze Daniel Persau mit seinem Schuhwerk. Der B-Ligist kam erst in der 90. Minute zu einer klaren Anschlussmöglichkeit, die Schnapper Niklas Masuhr mit einem sehenswerten Reflex jedoch vereitelte. In der Nachspielzeit führte ein Konter zum Endergebnis und dem damit verbundenen Einzug ins Achtelfinale.

Statistik:

0:1 (04.) Kevin Schumacher

1:1 (13.)

1:2 (37.) Peter Junior

1:3 (65.) Daniel Persau

1:4 (92.) Falk Hardt

DJK: Masuhr – Schumacher, S. Büllesbach, R. Anhäuser, Salz – Ley (82. M. Feldheiser), v.d.Drift, R. Hardt, Persau (87. F. Hardt) – L. Büllesbach (71. Graef), Junior (78. Mehrens)

Nächste Aufgabe: Sonntag um 15:00 Uhr bei Ataspor Unkel. Ob diese Partie ebenfalls am Rhein stattfindet wird, steht aktuell noch nicht fest. Da der Hybridrasen in Unkel gesperrt ist, werden die Gastgeber vermutlich kurzfristig auf einen neutralen Platz ausweichen. Diesen werden wir dann auf unseren Plattformen in den Sozialen Medien bekannt geben.

die Erste – SG Grenzbachtal 5:1 (1:0)

„There are no pictures on a scorecard!“

„Schöne Grüße von hier oben“, oder “ welch ein toller Ausblick“, oder „wir sind an der Spitze angekommen“; diese und ähnliche Sätze hört man dieser Tage im Wiedtal. Entweder von Wandersleuten, die das herrliche Wetter zum Besteigen der Weissenfelser Ley nutzen, oder von Anhängern der Löwen, die nach Abschluss des zweiten Spieltages tatsächlich die Pole-Position der A-Klasse übernommen haben. Zur realistischen Einschätzung der Lage passt jedoch eher die im Titel zitierte Weisheit aus dem Golfsport, denn ein 5:1 gegen die SG Grenzbachtal hört sich zwar deutlich an, war es aber nicht!

Die Gäste agierten taktisch geschickt und nahmen während des Spielaufbaus der Hausherren quasi alle Gegenspieler in Manndeckung. Somit kam es immer wieder zu Zweikämpfen in 1:1-Duellen, die die DJK zum Großteil verlor. Trotzdem produzierte der Aufsteiger Torgefahr fast ausschließlich durch Weitschüsse. Besser machte es  Peter Junior, dessen Schlenzer aus 16 Metern Entfernung sich in die Maschen senkte.

Die etwas schmeichelhafte Pausenführung hatte allerdings nicht lange Bestand. Nach einem verpatzten Klärungsversuch glich die SGG per Drehschuss – ebenfalls aus ca. 16 Metern – aus. Doch die Antwort der Weissenfels-Kicker lies nicht lange auf sich warten: im Anschluss an eine Freistoss-Flanke köpfte Simon Kick (bereits im zweiten Spiel in Folge!) zum 2:1 ein. Die Kombinierten aus Rossbach, Mündersbach, Marienhausen und Wienau erhöhten nun den Druck, hatten gefühlte 80% Ballbesitz, und als sie eine Viertelstunde vor Schluss mit einem Abschluss aus kurzer Distanz die Latte trafen, hätte die Partie nochmal kippen können. Doch nur einige Zeigerumdrehungen später ereignete sich die entscheidende Szene, als das „Kopfballungeheuer Schlado“ eine dicke Lippe riskierte (er wurde vom Gästekeeper im Strafraum unsaft mit der Faust niedergestreckt). Den fälligen Penalty versenkte der letztjährige A-Jugend-Trainer Jan Anhäuser zum 3:1. Dies schien  seine ehemaligen Schützlinge Samu und Peter besonders motiviert zu haben, sodass diese das Resultat in den letzten Minuten noch auf 5:1 hochschraubten.

Fazit: Zumindest von der Punkteausbeute her, ein gelungener Saisonstart der „Ersten“, aber mit der SG Puderbach und Ataspor Unkel dürften in den kommenden beiden Meisterschaftsspielen ganz andere Kaliber warten.

Statistik:

1:0 (27.) Peter Junior

1:1 (47.)

2:1 (53.) Simon Kick

3:1 (83.) Jan Anhäuser (FE)

4:1 (89.) Samuel Graef

5:1 (92.) Peter Junior

BV: Ein Dank gilt dem VfB Linz, der während der Platzsanierung auf dem Kaiserberg in Neustadt und Fernthal trainierte, für die Spende des Spielballs.

DJK: Masuhr, Schumacher, R. Weber, R. Anhäuser, Salz – Ley, R. Hardt, Kick (83. Graef), Kluge (46. L. Büllesbach) – Junior, Persau (61. J. Anhäuser)

Nächste Aufgabe: „Spitzenspiel“ am Sonntag um 15:00 Uhr in Raubach

SG Nauort – die Erste 2:3 (0:3)

Fragen über Fragen

Bei nicht wenigen Schlachtenbummlern, die „Die Erste“ nach Nauort begleitet haben, dürften nach dem Schlusspfiff ein paar Fragen aufgekommen sein:

  • Seit wann „können“ wir wieder Auftaktsiege?
  • Warum „schenken“ wir dem Gegner immer wieder die Gegentore? 
  • Warum schiesst Julian Kluge ein Eigentor?
  • Seit wann können wir auch ohne Pechvogel Marius Anhäuser gewinnen? 

In der ersten Halbzeit präsentierte sich die Weissenfels-Elf als das bessere Kollektiv, auch wenn die Kombinierten aus Nauort und Ransbach nach einer Viertelstunde mehr Ballbesitz für sich verbuchen konnten. Die gefälligeren Abschlussaktionen lagen auf der Seite der DJK, die Gastgeber hingegen wurden aus dem Spiel heraus nur selten gefährlich.

Dem 0:1 durch einen Kopfball (!) von Simon Kick ging eine mustergültige Flanke von Kevin Schumacher voraus. Noch schöner war das Solo von Peter Junior vor dem 0:2: nachdem er sich auf der rechte Außenbahn durchsetzte, fand seine Hereingabe Daniel Persau, dessen Schuß aus kurzer Distanz jedoch von einem Abwehrspieler mit der Hand geblockt wurde. Den anschließenden Elfmeter verwandelte Dome. Nur kurze Zeit später traf Kevin Schumacher aus ca. 17 Metern mit einem sehenswerten Freistoss genau in den Winkel.

Nach der Pause kamen die Kicker von der Wied kaum noch zu nennenswerten Offensivszenen, während die Akteure aus dem Kannenbäckerland erwartungsgemäß den Druck erhöhten. Schon bald fiel der Anschlußtreffer nach einem harmlosen Ball in den 16er und einem (bereits aus der Vorwoche bekannten) Missverständnis zwischen Keeper und Abwehrspieler. Und auch beim zweiten Tor der Hausherren halfen die Löwen entscheidend mit: nach einem Eckball bugsierte man das Leder ins eigene Netz. Mit viel Kampf und wenig Feinkost wurde der knappe Vorsprung schließlich ins Ziel gerettet.

Statistik:

0:1 (08.) Simon Kick

0:2 (42.) Dominik Ley (HE)

0:3 (45.) Kevin Schumacher

1:3 (53.) Alexander Frank

2:3 (71.) Raffael Weber (ET)

DJK: Masuhr – Schumacher, R. Weber, R. Anhäuser, Salz – v.d.Drift (68. J. Anhäuser (90. Hallerbach)), R. Hardt, Kick (57. Kluge), Junior – Ley, Persau (76. Heck)

Nächste Aufgabe: Mittwoch (16.9.) um 20:00 Uhr vs SG Grenzbachtal

Die Antworten der obigen Quizfragen sind entweder in diesem Text zu finden oder werden in einem der nächsten Berichte auf diesem Kanal aufgelöst.

 

SG Herschbach – die Erste 0:6 (0:2)

Souveräner Sieg zum Pflichtspielauftakt

Corona-bedingt absolvierte „die Erste“ Ende August erst ihr zweites Pflichtspiel im Kalenderjahr 2020. Das Los bescherte der DJK zum Start in den Wettbewerb um den Kreispokal eine Reise an den Waagweiher.

In der ersten Halbzeit verzeichneten die Gastgeber etwas mehr Ballbesitz, doch die Defensive der Neustadt-Fernthaler stand sicher. Lediglich durch „Geschenke“ kamen die Hausherren zu Chancen. Ein solches Präsent überreichten R. Anhäuser und Keeper Masuhr, indem sie nach einem langen Ball jegliche Kommunikation vermissen ließen und schließlich einen Foulelfmeter fabrizierten. Diesen konnte „Tech-Nik“ jedoch parieren und somit seinen Fehler wieder ausbügeln. Mehr Torgefahr versprühten die Löwen, die zum Pausenpfiff nicht unverdient mit zwei Treffern in Front lagen.

Nach dem Seitenwechsel wurde es dann von Minute zu Minute eindeutiger: die Weissenfels-Kicker kontrollierten nun die Partie und schraubten das Resultat sukzessive in die Höhe. Am Ende stand ein eindeutiger wie verdienter Auswärtserfolg. Der Einzug in die zweite Pokalrunde wurde anschließend bei den Freunden in Herschbach noch gebührend gefeiert.

Statistik:
0:1 (04.) Simon Kick
0:2 (35.) Peter Junior
BV (41.) Niklas Masuhr pariert Foulelfmeter
0:3 (47.) Robin Hardt
0:4 (61.) Dominik Ley
0:5 (77.) Marius Anhäuser
0:6 (92.) Lukas Mehrens

DJK: Masuhr – Schumacher, M. Anhäuser, R. Anhäuser, Salz (78. Kornrumpf) – S. Büllesbach (88. Mehrens), R. Hardt, Ley – Kick (64. J. Anhäuser), Kluge (67. Graef), Junior

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Nächste Aufgabe: Sonntag um 15:00 Uhr in Nauort

 

die Erste – SG Nauort 1:1 (0:0)

Gefühlte Niederlage

Wer sich in der Winterpause beim Blick auf die Tabellen fragte, warum die DJK bislang die wenigsten Treffer der Liga erzielte, seit Jahren aber die Fairness-Wertung der A-Klasse anführt, dem lieferten die Löwen bereits im ersten Kräftemessen des Kalenderjahres äußerst überzeugende Antworten… .

Rund eine Viertelstunde vor Abpfiff kam es dabei zu einer der kuriosesten wie bemerkenswertesten Szenen in der Geschichte der DJK Neustadt/Fernthal: der Schiedsrichter pfiff einen Freistoss für die Hausherren an, bückte sich allerdings kurz darauf, um seinen Schuh zu binden. Dome Ley führte den Standard aus und flankte auf Kevin Schumacher, dessen Gegenspieler beim Klärungsversuch über den knienden Unparteiischen stolperte. So konnte „Schumi“ ungehindert auf Daniel Feldheiser passen, der am kurzen Pfosten lauerte und zum 2:1 einschob. Die Weissenfels-Kicker hatten die Partie scheinbar gedreht, denn der Referee erkannte den Treffer zunächst an, um anschließend zwei Minuten lang auf DJK-Spielführer Ley einzureden. Dome erwies sich als äußerst fairer Sportsmann und willigte ein, dass das Tor annuliert und der Freistoss wiederholt wird. Diesen schoss der Capitano dann direkt auf das Gehäuse der Gäste, das Leder knallte jedoch nur an die Latte. Eine von insgesamt vier Aluminiumproben der Neustadt-Fernthaler!

Wieder einmal war es die verhängnisvolle Mixtur aus enormen Pech und eigenem Unvermögen, weshalb die DJK zu wenige Tore schoß (und somit zu wenige Punkte einfuhr), denn neben den Alutreffern verzeichneten die Gastgeber gut und gerne fünf weitere glasklare Chancen, die teilweise kläglich vergeben wurden. Wesentlich effizienter präsentierten sich da die Kombinierten aus Nauort und Ransbach, die aus zwei gefährlichen Angriffen in 90 Minuten eine 50%ige Erfolgsquote generieren konnten. Da diese Quote bei den Löwen lediglich im einstelligen Bereich lag, langte es letztendlich nur noch zum Ausgleich, der sich indes wie eine Niederlage anfühlte.

Statistik:

0:1 (49.) Björn Ploschke

1:1 (60.) Kevin Schumacher

Ein besonderer Dank gilt Ralf Jünger von der Hecking GmbH, der den Spielball spendete, sowie den Sponsoren der neuen Aufwärmpullis Michael Stoffels und JS Elektronik.

DJK: Masuhr – Salz, R. Weber, S. Büllesbach – Schumacher, Ley, Scheuten, R. Hardt, Persau (88. Gräf) – L. Büllesbach (66. D. Feldheiser), Kluge (61. Junior)

nächste Aufgabe: Sonntag um 15:00 Uhr in Urbach

die Erste – HSV Neuwied 0:3 (0:2)

Schöne Bescherung!

Zu Weihnachten auf einem Abstiegsplatz?!? Dieses Szenario droht der DJK, denn aus eigener Kraft kann „die Erste“, für die nach der 0:3 Niederlage gegen den HSV Neuwied bereits die Winterpause begonnen hat, nicht mehr von den ungeliebten Rängen im Tabellenkeller hüpfen.

Die letzte Partie des Jahres startete mit einem leichten optischen Übergewicht für die ambitionierten Gäste. Viel zu tun gab es für die beiden Keeper in der ersten 40 Minuten allerdings nicht. Die beste Chance bis dahin verbuchte Mehmet Capa, der am 16er seinen Gegenspieler aussteigen ließ und mit links abzog. Jedoch sprang sein Schuss vom Innenpfosten zurück ins Feld. Fast im Gegenzug fiel dann das 0:1, als der HSV nach zwei schnellen Seitenverlagerungen die Löwen-Hintermannschaft geschickt herspielte. Doch damit nicht genug: kurz vor dem Pausenpfiff köpften die Kreisstädter nach einem Eckstoss zum 0:2 ein.

Zur Entscheidung kam es dann schon wenige Augenblicke nach der Halbzeit, als die aufgerückten Hausherren im gegnerischen Drittel den Ball verloren und gnadenlos ausgekontert wurden. Der Rest ist schnell erzählt: die Weißenfels-Kicker, die an diesem Nachmittag Peter Pohlen betreute, waren um den Anschlusstreffer bemüht, doch Torgefahr konnte – wie schon so oft in dieser Saison – keine heraufbeschworen werden.

Statistik:

0:1 (40.)

0:2 (43.)

0:3 (49.)

Für den einzigen Lichtblick des Tages sorgte Gerd Weißenfels von der Firma IBEDA mit der Spende des Spielballs. Vielen Dank!

DJK: Masuhr – Schumacher, R. Weber, S. Büllesbach (83. D. Kick), Hardt – v.d.Drift, Scheuten, L. Büllesbach, J. Anhäuser (64. Holl), Persau, Capa (72. J. Weber)

Nächste Aufgabe: Samstag (14.12.) Weihnachtsfeier im MISTO`s