Kategorie: Spielberichte

Ataspor Unkel – die Erste 0:2 (0:1)

Wie aus dem Lehrbuch

Im sechsten Pflichtspiel der noch jungen Saison, trat das Team von Coach Weissenfels bereits zum fünften Mal auswärts an. Die Reisespesen hielten sich diesmal allerdings in Grenzen, da der SV Ataspor aufgrund der Platzsperre des Hybridrasens in Unkel nach St. Katharinen auswich. Anscheinend hatten die Kicker von der Wied auf der kurzen Anreise im Fußball-Lehrbuch das Kapitel „Geschlossene Mannschaftsleistung“ studiert, denn nicht mehr und nicht weniger lieferten die Löwen in teils hitzigen 90 Minuten ab.

Die Elf vom Rhein, die erstmal seit über einem Jahr eine Meisterschaftspartie verlor, kam erst in der Nachspielzeit zu einer herausgespielten Torchance. Da die DJK bis dahin vier klare Gelegenheiten zu verzeichnen hatte, kann der Sieg zweifelsfrei mit dem Prädikat „verdient“ versehen werden. An beiden Treffern der Löwen war Interimskapitän (und mit seinen 25 Lenzen der mit Abstand ältestes Akteuer in der Startformation) Daniel Persau maßgeblich beteiligt. Zunächst legte er in aussichtsreicher Position für den mitgelaufenen Julian Kluge auf, ehe er im zweiten Abschnitt mit einem fulminanten Fernschuss selbst traf. Als Belohnung erhielt „Pee“ von seinem Chef und Förderer Michael Holl eine Woche Urlaub. Und auch der Rest der Truppe sollte nicht leer ausgehen, denn der 1. Vorsitzende spendierte im Laufe des Abends – ebenfalls lehrbuchmäßig – eine Runde Freibier im Vereinslokal MISTOS.

Statistik:

0:1 (37.) Julian Kluge

0:2 (56.) Daniel Persau

DJK: Masuhr – Schumacher, S. Büllesbach (88. M. Feldheiser), R. Anhäuser, Salz – v.d.Drift, R. Hardt, L. Büllesbach (5. Hallerbach), Kluge (73. F. Hardt) – Persau (85. M. Anhäuser), Junior

Nächste Aufgabe: Donnerstag um 20:00 Uhr gegen TuS Asbach

 

SG Neuwied – die Zwote 2:2 (0:1)

Nach drei Niederlagen in den ersten 3 Spielen der laufenden Saison trat die Zwote gewiß nicht als Favorit das Spiel beim unbequemen SG Vatanspor Neuwied an.

Aber die Mannschaft von Stefan Hertling ging selbstbewußt in die Partie und man merkte von Beginn an, dass man heute endlich punkten wollte. Die Spielanteile der beiden Kontrahenten waren ausgeglichen, doch dieses Mal war die DJK effektiver, als Hendrik Holl in der 17. Minute einen kurz ausgeführten Eckball von Lukas Mehrens übernahm und den Ball über den Torwart hinweg ins lange Eck schlenzte.

Neuwied erhöhte jetzt den Druck, aber die Zwote war an diesem Tage kampfstark und vereitelte jegliche Chancen der Scherjer. Besonders hervorzuheben ist die bärenstarke Leistung von Debütant  Philipp Weißenfels, der schnell und aggressiv immer wieder für klare Verhältnisse sorgte, aber auch Torhüter Simon Bonitz hatte alle Hände voll zu tun.

Aber auch die Gäste kamen immer wieder zu Konterchancen, aber es blieb zur Pause beim 0:1.


Nach dem Wechsel drängte Neuwied darauf, das Resultat zu drehen und in der 51. Minute wurden ihre Bemühungen durch den 1:1 Ausgleich belohnt.

Wer jetzt eine Wende erwartete, wurde bereits 2 Minuten später eines Besseren belehrt. Einen 18-m-Schuß von Mehmet Capa brachte zwar nur die Querlatte zum scheppern, aber am schnellsten reagierte Hendrik Holl und stellte die alte Führung wieder her.

Neuwied steckte jedoch nicht auf und mit zunehmender Spieldauer merkte man den Gästen an, dass die Kräfte langsam schwanden. So war der 2:2 Ausgleich durch einen Fernschuß in der 83. Minute verdient.

In den letzten Minuten mobilisierte die Zwote zwar noch einmal die letzten Kräfte, aber es blieb bei einer gerechten Punkteteilung.

Ein Punkt ist zwar für beide Mannschaften nicht viel, verhalf der DJK jedoch dazu die Abstiegsränge zu verlassen. Mit dieser Leistung und Einstellung könnte man sich von diesen in den nächsten Spielen weiter entfernen.

Es spielten:

Simon Bonitz, Robin Dasbach, Philipp Weißenfels, Tim Prassel, Jannis Hähn, Lars Junior, Lukas Mehrens, Robin Heck, Hendrik Holl (2), Patrick Romahn, Mehmet Can Capa, Max Stopperich, Karo Shamoevi, Mathias Stopperich

FV Erpel – die Erste 1:4 (1:2)

Hürde „op de Kipp“ genommen

In der zweiten Runde des Kreispokals gastierte die Erste am Mittwoch am Rhein und zog einigermaßen souverän in die nächste Runde ein. Die Partie bot relativ wenig herausgespielte Torchancen, die beiden Führungen der Löwen entsprangen Standardsituationen. Neben den eingeschalteten Flutlichtmasten, sorgte der zwischenzeitliche Ausgleich der Erpeler per Fallrückzieher für ein weiteres Highlight.

Das 3:1 nach einer guten Stunde brachte nicht nur die Vorentscheidung in der Begegnung, sondern hoffentlich auch eine Aussöhnung von Torschütze Daniel Persau mit seinem Schuhwerk. Der B-Ligist kam erst in der 90. Minute zu einer klaren Anschlussmöglichkeit, die Schnapper Niklas Masuhr mit einem sehenswerten Reflex jedoch vereitelte. In der Nachspielzeit führte ein Konter zum Endergebnis und dem damit verbundenen Einzug ins Achtelfinale.

Statistik:

0:1 (04.) Kevin Schumacher

1:1 (13.)

1:2 (37.) Peter Junior

1:3 (65.) Daniel Persau

1:4 (92.) Falk Hardt

DJK: Masuhr – Schumacher, S. Büllesbach, R. Anhäuser, Salz – Ley (82. M. Feldheiser), v.d.Drift, R. Hardt, Persau (87. F. Hardt) – L. Büllesbach (71. Graef), Junior (78. Mehrens)

Nächste Aufgabe: Sonntag um 15:00 Uhr bei Ataspor Unkel. Ob diese Partie ebenfalls am Rhein stattfindet wird, steht aktuell noch nicht fest. Da der Hybridrasen in Unkel gesperrt ist, werden die Gastgeber vermutlich kurzfristig auf einen neutralen Platz ausweichen. Diesen werden wir dann auf unseren Plattformen in den Sozialen Medien bekannt geben.

SG Puderbach – die Erste 4:1 (1:1)

Vol. 2

Nachdem die DJK bei den letzten Gastspielen in der Verbandsgemeinde Puderbach auf den Kunstrasenplätzen von Urbach und Puderbach derbe Hiebe kassierte, freute man sich, dass der Meisterschaftsfavorit zum „Spitzenspiel“ nun auf den Naturrasenplatz von Raubach geladen hatte. Doch wiederum sollte es ein deutliches Endergebnis werden, welches (wie schon bei der Partie am vergangenen Mittwoch gegen die SG Grenzbachtal) nicht den Spielverlauf reflektierte.

Zunächst fanden die Hausherren besser in die Begegnung. Nach etwa einer Viertelstunde präsentierten sich die Löwen als ebenbürtiger Kontrahent. Die SGP ging durch einen mustergültigen Konter per Kopfballtreffer in Führung, die Rene Anhäuser, ebenfalls mit dem Haupt, egalisierte. Im zweiten Abschnitt stand das Aufeinandertreffen lange auf Messers Schneide, ehe die Kombinierten aus Puderbach, Urbach, Dernbach, Daufenbach und Raubach mit einem Doppelschlag die Vorentscheidung herbeiführten. In der Schlussphase hatten die Weissenfels-Kicker leider nichts mehr zuzusetzen, sodass final eine unnötige, aber nicht ganz unverdiente Niederlage zu Buche stand.

Statistik:

1:0 (08.) Nahsen Kesikci

1:1 (37.) Rene Anhäuser

2:1 (71.) Daniel Seuser

3:1 (77.) Nahsen Kesikci

4:1 (92.) Nahsen Kesikci (FE)

DJK: Masuhr – Schumacher, S. Büllesbach, R. Anhäuser, Salz – Hallerbach, R. Hardt, Ley, Junior – Kick (73. Graef), Persau (85. M. Feldheiser)

Nächste Aufgabe: Mittwoch um 19:30h in Erpel (Kreispokal)

 

SG Laubachtal – A1 2:2 (1:0)

Nachdem die A1 am ersten Spieltag mit einer vermeidbaren 4:2 Niederlage gegen die JSG aus Langenhahn startete, war Wiedergutmachung angesagt.

Am Mittwoch reiste man bei noch sommerlichen Temperaturen nach Melsbach, um sich mit den A-Junioren der JSG Laubachtal (Ellingen) zu messen. Mit einem personell stark dezimierten Kader begannen unsere Jungs recht defensiv und ließen den Gegner kommen. In einem intensiv geführten Spiel, pressten die Gastgeber sehr hoch, und brachte uns beim spielerischen Aufbau von hinten heraus oftmals in Verlegenheit. Im Mittelfeld verlor man viele Bälle, oft in der Vorwärtsbewegung, durch zu langes Ballhalten. Das kostete viel Kraft, weil nach Ballverlust umgehend der Weg nach hinten angetreten werden musste. Trennte man sich früh genug vom Ball und ließ diesen laufen, kamen durchaus ansehnliche Spielzüge zustande. Das Spiel verlief ziemlich ausgeglichen bis zur 25 Min. als Adrian Missenger mit einem Sonntagsschuss aus ca. 30 Metern, links oben in den Giebel für das überaus glückliche 1:0 der Laubachtaler sorgte. Alle Beteiligten erinnern sich an das Gegentor vom letzten Spieltag…..Mit diesem 1:0 Rückstand ging man in die Pause.

Hier schien die Ansprache vom Trainerteam Spelleken, Schinowski und Bock Gehör gefunden zu haben. So konnte man kurz nach Wiederanpfiff durch Amin Bejaj zum verdienten 1:1 ausgleichen. Jetzt folgte eine gute Phase unserer Jungs. Man griff früher an, ließ dem Gegner nicht mehr so viel Zeit beim Spielaufbau, und zwang sie somit zu Fehlern. Daraus folgte in der 73 Minute die zu diesem Zeitpunkt verdiente 1:2 Führung, wiederum durch Amin Bajaj, der sich mit einer sehr soliden Leistung präsentierte. Postwendend erzielte Laubachtal dann kaum 3 Minuten später der Ausgleich zum 2:2 aus dem Getümmel, jedoch aus abseitsverdächtiger Position. Nun kam es zum offenen Schlagabtausch, keiner wollte sich mit einem Punkt zufrieden geben. Immer wieder auch kleine Nickligkeiten von beiden Seiten. Gökhan, der schon im gesamten Spielverlauf mächtig vorwärtsdrang entwickelte, wurde von seiner Verteidigerposition nun ganz nach vorne beordert, und sorgte hier nun für mächtig Dampf. Der Siegtreffer jedoch wollte auch nach vielen guten Gelegenheiten nicht fallen. Nach dem man in der Schlussphase noch ein paar brenzlige Situationen überstehen musste, pfiff der gut leitender Schiedsrichter das Spiel beim Stand von 2:2 ab.

Fazit:

Erster Saisonpunkt, nach kämpferisch guter Vorstellung. Zu viele Ballverluste beim Spielaufbau, Chancenverwertung ausbaufähig. Ansonsten eine mannschaftlich geschlossene Leistung.

Es spielten: Jan Krautscheid; Mike Pede; Moritz Strauch; Gökhan Bayram; Philipp Weißenfels; Noah Schinowski; Galin Georgiev; Nico Schramm; Ceddi Bock; Amin Bejaj; Maurice Kolling; Neron Avdija; Marvin Hoss; Felix Olpenich; Luca Zimmermann.

Das nächste Spiel ist am 26.09.20. Dann geht’s gegen den noch ungeschlagenen Lokalrivalen Asbach.

(Ein Bericht von Axel Weber)

die Erste – SG Grenzbachtal 5:1 (1:0)

„There are no pictures on a scorecard!“

„Schöne Grüße von hier oben“, oder “ welch ein toller Ausblick“, oder „wir sind an der Spitze angekommen“; diese und ähnliche Sätze hört man dieser Tage im Wiedtal. Entweder von Wandersleuten, die das herrliche Wetter zum Besteigen der Weissenfelser Ley nutzen, oder von Anhängern der Löwen, die nach Abschluss des zweiten Spieltages tatsächlich die Pole-Position der A-Klasse übernommen haben. Zur realistischen Einschätzung der Lage passt jedoch eher die im Titel zitierte Weisheit aus dem Golfsport, denn ein 5:1 gegen die SG Grenzbachtal hört sich zwar deutlich an, war es aber nicht!

Die Gäste agierten taktisch geschickt und nahmen während des Spielaufbaus der Hausherren quasi alle Gegenspieler in Manndeckung. Somit kam es immer wieder zu Zweikämpfen in 1:1-Duellen, die die DJK zum Großteil verlor. Trotzdem produzierte der Aufsteiger Torgefahr fast ausschließlich durch Weitschüsse. Besser machte es  Peter Junior, dessen Schlenzer aus 16 Metern Entfernung sich in die Maschen senkte.

Die etwas schmeichelhafte Pausenführung hatte allerdings nicht lange Bestand. Nach einem verpatzten Klärungsversuch glich die SGG per Drehschuss – ebenfalls aus ca. 16 Metern – aus. Doch die Antwort der Weissenfels-Kicker lies nicht lange auf sich warten: im Anschluss an eine Freistoss-Flanke köpfte Simon Kick (bereits im zweiten Spiel in Folge!) zum 2:1 ein. Die Kombinierten aus Rossbach, Mündersbach, Marienhausen und Wienau erhöhten nun den Druck, hatten gefühlte 80% Ballbesitz, und als sie eine Viertelstunde vor Schluss mit einem Abschluss aus kurzer Distanz die Latte trafen, hätte die Partie nochmal kippen können. Doch nur einige Zeigerumdrehungen später ereignete sich die entscheidende Szene, als das „Kopfballungeheuer Schlado“ eine dicke Lippe riskierte (er wurde vom Gästekeeper im Strafraum unsaft mit der Faust niedergestreckt). Den fälligen Penalty versenkte der letztjährige A-Jugend-Trainer Jan Anhäuser zum 3:1. Dies schien  seine ehemaligen Schützlinge Samu und Peter besonders motiviert zu haben, sodass diese das Resultat in den letzten Minuten noch auf 5:1 hochschraubten.

Fazit: Zumindest von der Punkteausbeute her, ein gelungener Saisonstart der „Ersten“, aber mit der SG Puderbach und Ataspor Unkel dürften in den kommenden beiden Meisterschaftsspielen ganz andere Kaliber warten.

Statistik:

1:0 (27.) Peter Junior

1:1 (47.)

2:1 (53.) Simon Kick

3:1 (83.) Jan Anhäuser (FE)

4:1 (89.) Samuel Graef

5:1 (92.) Peter Junior

BV: Ein Dank gilt dem VfB Linz, der während der Platzsanierung auf dem Kaiserberg in Neustadt und Fernthal trainierte, für die Spende des Spielballs.

DJK: Masuhr, Schumacher, R. Weber, R. Anhäuser, Salz – Ley, R. Hardt, Kick (83. Graef), Kluge (46. L. Büllesbach) – Junior, Persau (61. J. Anhäuser)

Nächste Aufgabe: „Spitzenspiel“ am Sonntag um 15:00 Uhr in Raubach

SG Nauort – die Erste 2:3 (0:3)

Fragen über Fragen

Bei nicht wenigen Schlachtenbummlern, die „Die Erste“ nach Nauort begleitet haben, dürften nach dem Schlusspfiff ein paar Fragen aufgekommen sein:

  • Seit wann „können“ wir wieder Auftaktsiege?
  • Warum „schenken“ wir dem Gegner immer wieder die Gegentore? 
  • Warum schiesst Julian Kluge ein Eigentor?
  • Seit wann können wir auch ohne Pechvogel Marius Anhäuser gewinnen? 

In der ersten Halbzeit präsentierte sich die Weissenfels-Elf als das bessere Kollektiv, auch wenn die Kombinierten aus Nauort und Ransbach nach einer Viertelstunde mehr Ballbesitz für sich verbuchen konnten. Die gefälligeren Abschlussaktionen lagen auf der Seite der DJK, die Gastgeber hingegen wurden aus dem Spiel heraus nur selten gefährlich.

Dem 0:1 durch einen Kopfball (!) von Simon Kick ging eine mustergültige Flanke von Kevin Schumacher voraus. Noch schöner war das Solo von Peter Junior vor dem 0:2: nachdem er sich auf der rechte Außenbahn durchsetzte, fand seine Hereingabe Daniel Persau, dessen Schuß aus kurzer Distanz jedoch von einem Abwehrspieler mit der Hand geblockt wurde. Den anschließenden Elfmeter verwandelte Dome. Nur kurze Zeit später traf Kevin Schumacher aus ca. 17 Metern mit einem sehenswerten Freistoss genau in den Winkel.

Nach der Pause kamen die Kicker von der Wied kaum noch zu nennenswerten Offensivszenen, während die Akteure aus dem Kannenbäckerland erwartungsgemäß den Druck erhöhten. Schon bald fiel der Anschlußtreffer nach einem harmlosen Ball in den 16er und einem (bereits aus der Vorwoche bekannten) Missverständnis zwischen Keeper und Abwehrspieler. Und auch beim zweiten Tor der Hausherren halfen die Löwen entscheidend mit: nach einem Eckball bugsierte man das Leder ins eigene Netz. Mit viel Kampf und wenig Feinkost wurde der knappe Vorsprung schließlich ins Ziel gerettet.

Statistik:

0:1 (08.) Simon Kick

0:2 (42.) Dominik Ley (HE)

0:3 (45.) Kevin Schumacher

1:3 (53.) Alexander Frank

2:3 (71.) Raffael Weber (ET)

DJK: Masuhr – Schumacher, R. Weber, R. Anhäuser, Salz – v.d.Drift (68. J. Anhäuser (90. Hallerbach)), R. Hardt, Kick (57. Kluge), Junior – Ley, Persau (76. Heck)

Nächste Aufgabe: Mittwoch (16.9.) um 20:00 Uhr vs SG Grenzbachtal

Die Antworten der obigen Quizfragen sind entweder in diesem Text zu finden oder werden in einem der nächsten Berichte auf diesem Kanal aufgelöst.

 

SG Herschbach – die Erste 0:6 (0:2)

Souveräner Sieg zum Pflichtspielauftakt

Corona-bedingt absolvierte „die Erste“ Ende August erst ihr zweites Pflichtspiel im Kalenderjahr 2020. Das Los bescherte der DJK zum Start in den Wettbewerb um den Kreispokal eine Reise an den Waagweiher.

In der ersten Halbzeit verzeichneten die Gastgeber etwas mehr Ballbesitz, doch die Defensive der Neustadt-Fernthaler stand sicher. Lediglich durch „Geschenke“ kamen die Hausherren zu Chancen. Ein solches Präsent überreichten R. Anhäuser und Keeper Masuhr, indem sie nach einem langen Ball jegliche Kommunikation vermissen ließen und schließlich einen Foulelfmeter fabrizierten. Diesen konnte „Tech-Nik“ jedoch parieren und somit seinen Fehler wieder ausbügeln. Mehr Torgefahr versprühten die Löwen, die zum Pausenpfiff nicht unverdient mit zwei Treffern in Front lagen.

Nach dem Seitenwechsel wurde es dann von Minute zu Minute eindeutiger: die Weissenfels-Kicker kontrollierten nun die Partie und schraubten das Resultat sukzessive in die Höhe. Am Ende stand ein eindeutiger wie verdienter Auswärtserfolg. Der Einzug in die zweite Pokalrunde wurde anschließend bei den Freunden in Herschbach noch gebührend gefeiert.

Statistik:
0:1 (04.) Simon Kick
0:2 (35.) Peter Junior
BV (41.) Niklas Masuhr pariert Foulelfmeter
0:3 (47.) Robin Hardt
0:4 (61.) Dominik Ley
0:5 (77.) Marius Anhäuser
0:6 (92.) Lukas Mehrens

DJK: Masuhr – Schumacher, M. Anhäuser, R. Anhäuser, Salz (78. Kornrumpf) – S. Büllesbach (88. Mehrens), R. Hardt, Ley – Kick (64. J. Anhäuser), Kluge (67. Graef), Junior

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Nächste Aufgabe: Sonntag um 15:00 Uhr in Nauort

 

A1 – JSG Atzelgift 0:0 (0:0)

Die Junglöwen starten mit einem RemIs in die Rückrunde

 

Das Trainergespann Weißenfels / Reuschenbach war gespannt, wie das Team die Winterpause überstanden hatte. In der Hinrunde hatte die A1 in Atzelgift ein spektakuläres Spiel mit einem Lastminute Sieg gekrönt.

Um es vorweg zu nehmen, verlief die erste Halbzeit ohne viele Höhepunkte und in der zweiten Hälfte war es tatsächlich noch weniger.

In der 10. Minute erste Torgefahr nach einem Eckball von Robin Kany.  Peter Junior’s Fallrückzieher aus kurzer Distanz knallte gegen die Latte und von da ins Aus. Auf der Gegenseite dann in der 24. Minute traf  Atzelgift aus dem Nichts ebenfalls mit einem Schuss an die Latte. Ersatztorwart Robin Dasbach machte seine Sache gut und musste in der 40. Minute eine Bogenlampe entschärfen und konnte den Ball gerade noch über die Latte lenken. Kurz vor der Halbzeit noch einmal eine Schrecksekunde, als die Gäste aus kurzer Distanz völlig frei zum Kopfball kamen, zum Glück jedoch das Tor verfehlten.

Die zweite Halbzeit kann man sich im Spielbericht schenken. Beste und einzig klare Situation aus dem Spiel  heraus war ein Schuss, der leider nur den  Pfosten traf.

 

Fazit:

Beide Mannschaften neutralisierten sich. Ein sehr zerfahrenes Spiel, Kombinationen waren kaum zusehen. Am Ende eine gerechte Punkteteilung.

 

Kader:  Tom Schlösser, Jonah Kick, Ammar Mujovic, Robin Kany, Nico Rankenhohn, Peter Junior, Sebastian Riebartsch, Samuel Graef, Paul Paganetti,  Robin Dasbach, Justus Baaden, Nick Weber, Noah Shynkaruk, Florian Böhme, Neron Avdija,   Niko Schramm

die Erste – SG Nauort 1:1 (0:0)

Gefühlte Niederlage

Wer sich in der Winterpause beim Blick auf die Tabellen fragte, warum die DJK bislang die wenigsten Treffer der Liga erzielte, seit Jahren aber die Fairness-Wertung der A-Klasse anführt, dem lieferten die Löwen bereits im ersten Kräftemessen des Kalenderjahres äußerst überzeugende Antworten… .

Rund eine Viertelstunde vor Abpfiff kam es dabei zu einer der kuriosesten wie bemerkenswertesten Szenen in der Geschichte der DJK Neustadt/Fernthal: der Schiedsrichter pfiff einen Freistoss für die Hausherren an, bückte sich allerdings kurz darauf, um seinen Schuh zu binden. Dome Ley führte den Standard aus und flankte auf Kevin Schumacher, dessen Gegenspieler beim Klärungsversuch über den knienden Unparteiischen stolperte. So konnte „Schumi“ ungehindert auf Daniel Feldheiser passen, der am kurzen Pfosten lauerte und zum 2:1 einschob. Die Weissenfels-Kicker hatten die Partie scheinbar gedreht, denn der Referee erkannte den Treffer zunächst an, um anschließend zwei Minuten lang auf DJK-Spielführer Ley einzureden. Dome erwies sich als äußerst fairer Sportsmann und willigte ein, dass das Tor annuliert und der Freistoss wiederholt wird. Diesen schoss der Capitano dann direkt auf das Gehäuse der Gäste, das Leder knallte jedoch nur an die Latte. Eine von insgesamt vier Aluminiumproben der Neustadt-Fernthaler!

Wieder einmal war es die verhängnisvolle Mixtur aus enormen Pech und eigenem Unvermögen, weshalb die DJK zu wenige Tore schoß (und somit zu wenige Punkte einfuhr), denn neben den Alutreffern verzeichneten die Gastgeber gut und gerne fünf weitere glasklare Chancen, die teilweise kläglich vergeben wurden. Wesentlich effizienter präsentierten sich da die Kombinierten aus Nauort und Ransbach, die aus zwei gefährlichen Angriffen in 90 Minuten eine 50%ige Erfolgsquote generieren konnten. Da diese Quote bei den Löwen lediglich im einstelligen Bereich lag, langte es letztendlich nur noch zum Ausgleich, der sich indes wie eine Niederlage anfühlte.

Statistik:

0:1 (49.) Björn Ploschke

1:1 (60.) Kevin Schumacher

Ein besonderer Dank gilt Ralf Jünger von der Hecking GmbH, der den Spielball spendete, sowie den Sponsoren der neuen Aufwärmpullis Michael Stoffels und JS Elektronik.

DJK: Masuhr – Salz, R. Weber, S. Büllesbach – Schumacher, Ley, Scheuten, R. Hardt, Persau (88. Gräf) – L. Büllesbach (66. D. Feldheiser), Kluge (61. Junior)

nächste Aufgabe: Sonntag um 15:00 Uhr in Urbach