Autor: Raffael Weber

die Erste – SG Nauort 1:1 (0:0)

Gefühlte Niederlage

Wer sich in der Winterpause beim Blick auf die Tabellen fragte, warum die DJK bislang die wenigsten Treffer der Liga erzielte, seit Jahren aber die Fairness-Wertung der A-Klasse anführt, dem lieferten die Löwen bereits im ersten Kräftemessen des Kalenderjahres äußerst überzeugende Antworten… .

Rund eine Viertelstunde vor Abpfiff kam es dabei zu einer der kuriosesten wie bemerkenswertesten Szenen in der Geschichte der DJK Neustadt/Fernthal: der Schiedsrichter pfiff einen Freistoss für die Hausherren an, bückte sich allerdings kurz darauf, um seinen Schuh zu binden. Dome Ley führte den Standard aus und flankte auf Kevin Schumacher, dessen Gegenspieler beim Klärungsversuch über den knienden Unparteiischen stolperte. So konnte „Schumi“ ungehindert auf Daniel Feldheiser passen, der am kurzen Pfosten lauerte und zum 2:1 einschob. Die Weissenfels-Kicker hatten die Partie scheinbar gedreht, denn der Referee erkannte den Treffer zunächst an, um anschließend zwei Minuten lang auf DJK-Spielführer Ley einzureden. Dome erwies sich als äußerst fairer Sportsmann und willigte ein, dass das Tor annuliert und der Freistoss wiederholt wird. Diesen schoss der Capitano dann direkt auf das Gehäuse der Gäste, das Leder knallte jedoch nur an die Latte. Eine von insgesamt vier Aluminiumproben der Neustadt-Fernthaler!

Wieder einmal war es die verhängnisvolle Mixtur aus enormen Pech und eigenem Unvermögen, weshalb die DJK zu wenige Tore schoß (und somit zu wenige Punkte einfuhr), denn neben den Alutreffern verzeichneten die Gastgeber gut und gerne fünf weitere glasklare Chancen, die teilweise kläglich vergeben wurden. Wesentlich effizienter präsentierten sich da die Kombinierten aus Nauort und Ransbach, die aus zwei gefährlichen Angriffen in 90 Minuten eine 50%ige Erfolgsquote generieren konnten. Da diese Quote bei den Löwen lediglich im einstelligen Bereich lag, langte es letztendlich nur noch zum Ausgleich, der sich indes wie eine Niederlage anfühlte.

Statistik:

0:1 (49.) Björn Ploschke

1:1 (60.) Kevin Schumacher

Ein besonderer Dank gilt Ralf Jünger von der Hecking GmbH, der den Spielball spendete, sowie den Sponsoren der neuen Aufwärmpullis Michael Stoffels und JS Elektronik.

DJK: Masuhr – Salz, R. Weber, S. Büllesbach – Schumacher, Ley, Scheuten, R. Hardt, Persau (88. Gräf) – L. Büllesbach (66. D. Feldheiser), Kluge (61. Junior)

nächste Aufgabe: Sonntag um 15:00 Uhr in Urbach

die Erste – HSV Neuwied 0:3 (0:2)

Schöne Bescherung!

Zu Weihnachten auf einem Abstiegsplatz?!? Dieses Szenario droht der DJK, denn aus eigener Kraft kann „die Erste“, für die nach der 0:3 Niederlage gegen den HSV Neuwied bereits die Winterpause begonnen hat, nicht mehr von den ungeliebten Rängen im Tabellenkeller hüpfen.

Die letzte Partie des Jahres startete mit einem leichten optischen Übergewicht für die ambitionierten Gäste. Viel zu tun gab es für die beiden Keeper in der ersten 40 Minuten allerdings nicht. Die beste Chance bis dahin verbuchte Mehmet Capa, der am 16er seinen Gegenspieler aussteigen ließ und mit links abzog. Jedoch sprang sein Schuss vom Innenpfosten zurück ins Feld. Fast im Gegenzug fiel dann das 0:1, als der HSV nach zwei schnellen Seitenverlagerungen die Löwen-Hintermannschaft geschickt herspielte. Doch damit nicht genug: kurz vor dem Pausenpfiff köpften die Kreisstädter nach einem Eckstoss zum 0:2 ein.

Zur Entscheidung kam es dann schon wenige Augenblicke nach der Halbzeit, als die aufgerückten Hausherren im gegnerischen Drittel den Ball verloren und gnadenlos ausgekontert wurden. Der Rest ist schnell erzählt: die Weißenfels-Kicker, die an diesem Nachmittag Peter Pohlen betreute, waren um den Anschlusstreffer bemüht, doch Torgefahr konnte – wie schon so oft in dieser Saison – keine heraufbeschworen werden.

Statistik:

0:1 (40.)

0:2 (43.)

0:3 (49.)

Für den einzigen Lichtblick des Tages sorgte Gerd Weißenfels von der Firma IBEDA mit der Spende des Spielballs. Vielen Dank!

DJK: Masuhr – Schumacher, R. Weber, S. Büllesbach (83. D. Kick), Hardt – v.d.Drift, Scheuten, L. Büllesbach, J. Anhäuser (64. Holl), Persau, Capa (72. J. Weber)

Nächste Aufgabe: Samstag (14.12.) Weihnachtsfeier im MISTO`s

die Erste – SG Niederbreitbach 2:2 (1:1)

Einfach zu wenig!

In einem unterdurchschnittlichen A-Klassen-Kick trennten sich Neustadt/Fernthal und Niederbreitbach/Waldbreitbach mit einem Remis. Dabei war es die Christiansen-Truppe, die von zwei schwächeren Teams noch das bessere stellte.

Die DJK begann mit zahlreichen Ballverlusten im Spielaufbau, aus denen die SG Wiedtal zunächst aber kein Kapital schlagen konnte. Erst eine (zunächst harmlos wirkende) Flanke, die Keeper Buslei unterschätzte, brachte das 0:1. Gegen Ende der 1. Halbzeit wachten die Löwen allmählich auf und erzielten in Person von Simon Büllesbach, der nach einem Eckstoss einnickte, den Ausgleich.

Auch im zweiten Abschnitt fiel es den Hausherren extrem schwer, in der Offensive „Bälle festzumachen“ und so Druck auf das gegnerische Gehäuse auszuüben. Stattdessen geriet man nach einem Konter und einem sehenswerten Schuss von Gäste-Kapitän Reuschenbach erneut in Rückstand. Zumindest die direkte Antwort gelang: nach einem (sicherlich nicht unhaltbaren) 40-Meter-Freistoss von Rene Anhäuser zappelte das Leder im Netz. Und als die Wiedtal-Kombo in Folge einer Ampelkarte die letzten zehn Minuten in Unterzahl agieren mussten, hielten die Weißenfels-Schützlinge eigentlich alle Trümpfe in der eigenen Hand. Doch auch mit einem Mann mehr auf dem Feld gelang es nicht, sich vernünftige Torchancen herauszuspielen, sodass es letztendlich bei der Punkteteilung blieb.

Statistik:

0:1 (13.)

1:1 (45.) Simon Büllesbach

1:2 (69.)

2:2 (74.) Rene Anhäuser

G-R (78.)

Ein besonderer Dank gilt Bülent Dönmez vom Eiscafe Silberlöffel, der den Spielball sponserte und im Anschluss an die Begegnung – vermutlich aus einer Bierlaune heraus – ankündigte, nach dem nächsten Sieg jedem Spieler ein Eis auszugeben.

DJK: Buslei – Schumacher (46. D. Feldheiser), R. Weber, R. Anhäuser, S. Büllesbach (64. Capa) – v.d.Drift, Scheuten, Hardt – L. Büllesbach, J. Anhäuser (81. Hallerbach), Persi

Nächste Aufgabe: Sonntag (24.11.) um 15:00h vs HSV Neuwied

VfL Oberbieber – die Erste 2:0 (1:0)

Negativlauf hält an

Auch die zweite Partie der „Schärjer-Woche“ ging für die DJK verloren. Somit verließ die Weißenfels-Truppe in den vergangenen vier Begegnungen jeweils mit null Punkten den Rasen. Beim Auftritt im Neuwieder Stadtteil hätte dies aber beleibe nicht sein müssen.

Auf dem engen „Beachvolleyballplatz“ am Aubach suchten zunächst beide Kontrahten ihr Heil in langen Bällen. Da sich aber die Abwehrreihen im ersten Abschnitt gut sortiert zeigten, gab es kaum brenzlige Situationen in den Endzonen. Dennoch gingen die Hausherren mit einer Führung in die Pause: nach einem weiten Einwurf flog das Leder im Fünfmeterraum an Freund, doch leider nicht an Feind vorbei, denn am zweiten Pfosten lauerte Goalgetter Loose, der keine Mühe hatte, zum 1:0 einzuschieben.

Kurz nach dem Seitenwechsel dann zwei 100%ige Ausgleichsmöglichkeiten für die Löwen. Jan Anhäuser setzte sich stark im 1:1-Duell durch, schoss dann allerdings freistehend vor dem Tor den VfL-Keeper an. Nur wenige Augenblicke später traf Rene Anhäuser nach einem Eckball den Pfosten, von wo das Spielgerät zu seinem Bruder Jan sprang, der jedoch aus kürzester Distanz dem Torhüter in die Arme köpfte. Mit zunehmender Spieldauer schien den Kombinierten aus Neustadt und Fernthal etwas die Puste auszugehen. So verzeichnete man selbst kaum noch nennenswerte Chancen, stattdessen lancierten die Oberbieberer den ein oder anderen gefährlichen Konter. Einen davon nutzten die Gastgeber in der Nachspielzeit zum Endstand.

Statistik:

1:0 (33.)

2:0 (92.)

DJK: Masuhr – Schumacher, R. Weber, R. Anhäuser, S. Büllesbach (70. Scheuten) – v.d.Drift, Ley (13. Capa), Hardt – J. Anhäuser (78. D. Feldheiser), L. Büllesbach, Persau

Nächste Aufgabe: Donnerstag um 20:00h vs SG Niederbreitbach

HSV Neuwied – die Erste 2:1 (0:1)

Saures in Neuwied

Die erste Partie der „Schärjer-Woche“ mit den Gastauftritten beim HSV und in Oberbieber endete für die DJK an Hallowe´en alles andere als süß. In der letzten Spielminute verloren die Kombinierten aus Neustadt und Fernthal die Abwehrschlacht durch einen umstrittenen Treffer.

Die Löwen zeigten im Gegensatz zum vergangenen Sonntag eine ganz andere Einstellung und versuchten auf dem schwierigen Untergrund über den Kampf in die Begegnung zu finden. Dies gelang in Durchgang Nr. 1, in dem man den Kreisstädtern lediglich einen Pfostenschuss gestattete, auch recht gut. So war die Pausenführung durch Daniel „Pee“ Persau, der nach einer schönen Flanke von Lukas Büllesbach per Kniescheibe traf, nicht einmal unverdient.

Nach dem Seitenwechsel erhöhten die Hausherren erwartungsgemäß den Druck, doch Keeper Niklas Masuhr hielt seinen Kasten zunächst sauber. Vor dem anderen Gehäuse verpasste hingegen „Pee“, der die komplette HSV-Defensive austanzte und frei vor der Bude auftauchte, mit einem unsauberen Abschluss das 0:2. Rund zehn Minuten vor Abpfiff fiel stattdessen nach einem Durchbruch auf Rechtsaußen und anschließendem Pass in den Rücken der Abwehr der Ausgleich. Die entscheidende Szene dann nach 89 Zeigerumdrehungen: Tohuwabohu im DJK-Fünfmeterraum! Trotzdem gelang es Schnapper Masuhr eine Hand auf den ruhenden Ball zu legen, bis ihm dieser regelwidrig aus der Hand und ins Netz geschossen wurde. Der Schiedsrichter, der für beide Teams entsprechend dem Tagesmotto teils ziemlich gruselige Entscheidungen traf, erkannte das Tor jedoch an und besiegelte somit die dritte Pleite in Folge für die Weißenfels-Kicker.

Statistik:

0:1 (16.) Daniel Persau

1:1 (78.)

2:1 (89.)

DJK: Masuhr – Schumacher, R. Weber, S. Büllesbach, Hardt – Heck (89. Salz), Ley, v.d.Drift, L. Büllesbach – Persau (76. R. Anhäuser), Capa (63. J. Anhäuser)

nächste Aufgabe: Sonntag um 14:30h in Oberbieber

die Erste – TuS Niederahr 0:2 (0:1)

Das war nichts!

Eine von A-Z maue Vorstellung präsentierte die DJK im Heimspiel gegen den TuS Niederahr, der völlig verdient die Punkte aus der Arena Dreischläg entführte.

In der ersten Halbzeit schienen die Löwen in allen Mannschaftsteilen zwar körperlich anwesend, mit der Einstellung aber noch in der Kabine zu verweilen: die Offensivreihe war, auch aufgrund diverser technischer Fehler, nicht in der Lage, Bälle zu sichern, das Mittelfeld agierte äußerst Zweikampfschwach und die Hintermannschaft leistete sich im Aufbauspiel zahlreiche Fehlpässe. Einen dieser einfachen Ballverluste nutzten die Gäste zum schnellen Umschalten und gingen folgerichtig in Führung. Dass diese zur Pause nur ein Tor betrug, war bis dahin noch die beste Nachricht.

Für den zweiten Durchgang nahmen sich die Weißenfels-Kicker einiges vor, doch Verbesserungen stellten sich lediglich im Mü-Bereich ein. Über 90 Minuten kombinierte man sich keine vernünftige Tormöglichkeit heraus, Gefahr wurde – wenn überhaupt – nur durch Weitschüsse erzeugt. Die Entscheidung zugunsten des TuS fiel schließlich nach einem abermaligen verlorenen Zweikampf an der Mittellinie, in Folge dessen die Westerwälder ungehindert in Richtung Kasten marschierten und zum 0:2 trafen.

Statistik:

0:1 (27.)

0:2 (74.)

Ein besondere Dank gilt dem Sportkameraden Heiko Engels, der den Spielball stiftete.

DJK: Masuhr – Schumacher, M. Anhäuser, R. Weber, S. Büllesbach – v.d.Drift (59. Capa), Hardt, Ley – Heck (66. J. Anhäuser), L. Büllesbach, Persau (76. D. Feldheiser)

Nächste Aufgabe: Donnerstag um 20:00 Uhr in Neuwied

SV Türkiyemspor – die Erste 3:0 (0:0)

Erste Saisonniederlage

Im neunten Meisterschaftsspiel hat es die DJK erwischt: zum ersten Mal verließen die Kicker von der Wied geschlagen den Platz. Rechnet man jedoch die Pokalpartie Anfang August hinzu, ist es bereits die zweite Pleite der Saison. Gegner damals wie heute: der SV Türkiyemspor! Doch während die Weißenfels-Elf im Cupwettbewerb eher unnötig ausschied, war die Niederlage diesmal verdient.

Bis zum Pausentee hatten beide Teams ihre Schwierigkeiten im Angriffsmodus, Torchancen gab es kaum zu beäugen.

Nach Wiederbeginn bot sich zunächst für die Gäste die große Gelegenheit zu Führung, doch den Versuch von Daniel Persau aus kurzer Distanz konnte der SV-Keeper mit einem Fußreflex entschärfen. Wenig später kamen die Hausherren zu einem „geschenkten“ Eckball, da diesem drei individuelle Fehler der Löwen-Defensive unmittelbar vorausgegangen waren. Die Standardsituation wurde zunächst geklärt, der Nachschuss knallte jedoch an die Latte und von dort wiederum zu einem Türkiyemspor-Akteur, der schließlich per Distanztreffer das 1:0 markierte. In der Folgezeit zeigten sich die Neustadt-Fernthaler „stets bemüht“, doch es fehlte (erneut) an offensiver Durchschlagskraft. Wesentlich gefährlicher präsentierten sich die Konter der Türken, die sich mehrfach auf dem Flügel durchsetzen konnten und im Rücken der DJK-Abwehrformation fast immer einen freistehenden Mitspieler fanden. Auf diese Weise gelangen den Ransbach-Baumbachern noch die Buden Numero zwei und drei.

Statistik:

1:0 (58.)

2:0 (65.)

3:0 (80.)

DJK: Masuhr – Schumacher, M. Anhäuser, S. Büllesbach, Hardt – v.d.Drift (84. R. Weber), Scheuten, Ley – L. Büllesbach, D. Feldheiser (60. Capa), Persau (84. Holl)

Nächste Aufgabe: Sonntag um 14:30h vs TuS Niederahr

die Erste – SSV Heimbach-Weis 3:0 (1:0)

Erste macht eine gute Figur

Im Beisein von Spielball- und Pizzensponsor Valentino [vielen Dank dafür!], der bekanntermaßen ein Liebhaber großer Kunstskulpturen und Figuren ist, präsentierte die DJK im Heimspiel gegen den SSV eine sehr ansprechende Leistung. Nachdem die letzten fünf Duelle gegen Heimbach-Weis nicht gewonnen wurden, siegte Neustadt/Fernthal im neuerlichen Aufeinandertreffen recht deutlich.

In der ersten Halbzeit zeigten sich die Löwen insbesondere in den Zweikämpfen sehr gierig. Zunächst konnten die sich bietenden Halbchancen nicht verwertet werden. Erst als Lukas Büllesbach von der Mittellinie an den Turbu zündete und nach einem Doppelpass mit Christian Scheuten sowie diversen Haken frei vor dem Gästekeeper auftauchte, war der Bann gebrochen. Die Elf vom Kieselborn war lediglich nach einem direkten Freistoss gefährlich.

Im Anschluss an den Seitenwechsel erhöhten die Keuler-Kicker, die vornehmlich Flanken von Außen in den Strafraum schlugen, den Druck. Großartig Zählbares sprang dabei jedoch nicht heraus. Die Hausherren setzten ihrerseits immer wieder Nadelstiche. Als nach etwa einer Stunde Daniel Persau im gegnerischen 16er regelwidrig gestoppt wurde, versenkte Dome Ley den fälligen Elfer zum 2:0. Und als „Scheutinho“ wenig später mit einem fulminaten Volleykracher sogar den dritten Treffer erzielte, war die Messe gelesen. Auch in Unterzahl überstanden die Weißenfels-Schützlinge die Schlußphase schadlos.

Statistik:

1:0 (44.) Lukas Büllesbach

2:0 (61.) Dominik Ley (FE)

3:0 (77.) Christian Scheuten

G-R (81.) Mehmed Capa (wiederh. Foulspiel)

Auch die dritte Halbzeit gestaltete sich mit den Freunden aus Heimbach bei Gesang, Bier, Schnaps und Pizza als äußerst gelungen und Bedarf einer unbedingten Wiederholung nach dem Rückspiel… .

DJK: Buslei – Schumacher, M. Anhäuser, S. Büllesbach, Hardt – v.d.Drift, Scheuten, Ley (83. R. Weber) – Heck (62. Capa), L. Büllesbach, Persau (85. D. Feldheiser)

nächste Aufgabe: Sonntag um 15:00 Uhr in Ransbach-Baumbach

 

die Erste – SG Steinefrenz 1:1 (0:0)

Abermaliges Unentschieden

Gleiche Punktausbeute, unterschiedliche Gemütslagen: freuten sich die Kombinierten aus Neustadt und Fernthal am vergangenen Mittwoch noch über einen Punktgewinn in Horressen, überwog diesmal der Ärger über zwei verlorene Zähler.

Wiederum tat sich die Weissenfels-Elf in ihren Offensivbemühungen schwer. Trotz fußballerischer Überlegenheit sprangen nur wenige Torchancen, die dann auch noch verbaselt wurden, heraus. In der Defensive hingegen hatte die DJK mit dem Bezirksliga-Absteiger keine Probleme. Aus dem Spiel heraus kam die neue SG zu keiner nennenswerten Möglichkeit. Die Führung entsprang einem Freistoss, den ausgerechnet der kleinste Akteur auf dem Feld einnickte. Zumindest durften die Löwen erneut ihre Comeback-Qualitäten vorführen, als kurz vor Schluss der gallige Marius Anhäuser per Kopf zum Ausgleich traf.

Statistik:

0:1 (75.)

1:1 (86.) Mari Anhäuser

BV: Ein besonderer Dank gilt den beiden Sponsoren des Tages. Manni Ley ließ es sich nicht nehmen, den Spielball und im Anschluss an die Begegnung einige Runden zu spenden. Ebenso kredenzte der Geschäftsführer von „Neumann Motorgeräte“ in Dasbach für jedes Tor, das sein Sohn in dieser Woche schoss, eine Runde Kaltgetränke aus der Eifel… .

DJK: Masuhr – Schumacher, M. Anhäuser, R. Weber (77. J. Anhäuser), S. Büllesbach – v.d.Drift, Ley, Scheuten (62. Heck) – L. Büllesbach, Hardt, Persau (72. Capa)

nächste Aufgabe: Freitag (11.10.) um 20:00h vs SSV Heimbach-Weis

SG Horressen – die Erste 2:2 (0:1)

(Sehr) später Jubel in Horressen

In buchstäblich aller letzter Sekunde wahrten die Löwen den Nimbus der Unbesiegbarkeit in der laufenden Meisterschaftsrunde. Nicht nur aufgrund des Zeitpunkts des Ausgleichs darf man von einem eher glücklichen Punktgewinn sprechen.

Dabei begann die Partie für das Team von der Wied ganz ordentlich. Zwar waren die Hausherren des Öfteren im Besitz des Leders, welches sie recht sicher durch die eigenen Reihen laufen ließen, doch die entscheidenden Zweikämpfe gewannen die Gäste. So auch vor dem Führungstreffer, als Christian Scheuten einen schon verloren geglaubten Ball zurückeroberte und auf Daniel Persau flankte. „Pee“ versenkte die Kugel per Direktabnahme im langen Eck.

Im weiteren Verlauf bekam die SGHE ein leichtes optisches Übergewicht. Die sich bietenden Konterchancen wurden von den Weißenfels-Kickern, die nun auch zuviele schnelle Verluste des Spielgeräts zu beklagen hatten, nicht konsequent genug verfolgt. Abschlüsse aus der zweiten Reihe verfehlten ihr Ziel oder gerieten zu einer leichten Beute für den gegnerischen Keeper. Ganz andere Aufgaben hatte da DJK-Schnapper Niklas Masuhr zu meistern, der ein ums andere Mal sehenswert parierte. Schuldlos indes war er an den Gegentoren, als er von seinen Vorderleuten bzw. vom unsicher wirkenden Schiedsrichter im Stich gelassen wurde und Torjäger Steffen Decker jeweils im 1:1-Duell auf sich zurollen sah. Zunächst spielte die Hintermannschaft der Auswärts-Elf nach einem langen Befreiungsschlag auf Abseits, die Pfeife des Referees blieb aber unverständlicherweise stumm! Nur wenige Minuten später vertändelte der letzte Mann der Neustadt-Fernthaler den Ball, wiederum ein gefundenes Fressen für den Goalgetter der Westerwälder! In der Schlußphase drängte man auf den abermaligen Ausgleich, doch die Angriffsbemühungen blieben zunächst harmlos. Erst mit der letzten Szene der Begegnung traf Mari Anhäuser per elegantem Drehschuss nach einer Ecke zum umjubelten 2:2 Endstand.

Statistik:

0:1 (27.) Daniel Persau

1:1 (67.) Steffen Decker

2:1 (76.) Steffen Decker

2:2 (94.) Marius Anhäuser

DJK: Masuhr – Schumacher, M. Anhäuser, R. Weber, S. Büllesbach – v.d.Drift, Ley, Scheuten (79. Capa) – L. Büllesbach, Hardt, Persau

nächste Aufgabe: Sonntag um 14:30h vs SG Steinefrenz