Kategorie: Spielberichte

die Erste – TuS Niederahr 0:2 (0:1)

Das war nichts!

Eine von A-Z maue Vorstellung präsentierte die DJK im Heimspiel gegen den TuS Niederahr, der völlig verdient die Punkte aus der Arena Dreischläg entführte.

In der ersten Halbzeit schienen die Löwen in allen Mannschaftsteilen zwar körperlich anwesend, mit der Einstellung aber noch in der Kabine zu verweilen: die Offensivreihe war, auch aufgrund diverser technischer Fehler, nicht in der Lage, Bälle zu sichern, das Mittelfeld agierte äußerst Zweikampfschwach und die Hintermannschaft leistete sich im Aufbauspiel zahlreiche Fehlpässe. Einen dieser einfachen Ballverluste nutzten die Gäste zum schnellen Umschalten und gingen folgerichtig in Führung. Dass diese zur Pause nur ein Tor betrug, war bis dahin noch die beste Nachricht.

Für den zweiten Durchgang nahmen sich die Weißenfels-Kicker einiges vor, doch Verbesserungen stellten sich lediglich im Mü-Bereich ein. Über 90 Minuten kombinierte man sich keine vernünftige Tormöglichkeit heraus, Gefahr wurde – wenn überhaupt – nur durch Weitschüsse erzeugt. Die Entscheidung zugunsten des TuS fiel schließlich nach einem abermaligen verlorenen Zweikampf an der Mittellinie, in Folge dessen die Westerwälder ungehindert in Richtung Kasten marschierten und zum 0:2 trafen.

Statistik:

0:1 (27.)

0:2 (74.)

Ein besondere Dank gilt dem Sportkameraden Heiko Engels, der den Spielball stiftete.

DJK: Masuhr – Schumacher, M. Anhäuser, R. Weber, S. Büllesbach – v.d.Drift (59. Capa), Hardt, Ley – Heck (66. J. Anhäuser), L. Büllesbach, Persau (76. D. Feldheiser)

Nächste Aufgabe: Donnerstag um 20:00 Uhr in Neuwied

SV Türkiyemspor – die Erste 3:0 (0:0)

Erste Saisonniederlage

Im neunten Meisterschaftsspiel hat es die DJK erwischt: zum ersten Mal verließen die Kicker von der Wied geschlagen den Platz. Rechnet man jedoch die Pokalpartie Anfang August hinzu, ist es bereits die zweite Pleite der Saison. Gegner damals wie heute: der SV Türkiyemspor! Doch während die Weißenfels-Elf im Cupwettbewerb eher unnötig ausschied, war die Niederlage diesmal verdient.

Bis zum Pausentee hatten beide Teams ihre Schwierigkeiten im Angriffsmodus, Torchancen gab es kaum zu beäugen.

Nach Wiederbeginn bot sich zunächst für die Gäste die große Gelegenheit zu Führung, doch den Versuch von Daniel Persau aus kurzer Distanz konnte der SV-Keeper mit einem Fußreflex entschärfen. Wenig später kamen die Hausherren zu einem „geschenkten“ Eckball, da diesem drei individuelle Fehler der Löwen-Defensive unmittelbar vorausgegangen waren. Die Standardsituation wurde zunächst geklärt, der Nachschuss knallte jedoch an die Latte und von dort wiederum zu einem Türkiyemspor-Akteur, der schließlich per Distanztreffer das 1:0 markierte. In der Folgezeit zeigten sich die Neustadt-Fernthaler „stets bemüht“, doch es fehlte (erneut) an offensiver Durchschlagskraft. Wesentlich gefährlicher präsentierten sich die Konter der Türken, die sich mehrfach auf dem Flügel durchsetzen konnten und im Rücken der DJK-Abwehrformation fast immer einen freistehenden Mitspieler fanden. Auf diese Weise gelangen den Ransbach-Baumbachern noch die Buden Numero zwei und drei.

Statistik:

1:0 (58.)

2:0 (65.)

3:0 (80.)

DJK: Masuhr – Schumacher, M. Anhäuser, S. Büllesbach, Hardt – v.d.Drift (84. R. Weber), Scheuten, Ley – L. Büllesbach, D. Feldheiser (60. Capa), Persau (84. Holl)

Nächste Aufgabe: Sonntag um 14:30h vs TuS Niederahr

die Erste – SSV Heimbach-Weis 3:0 (1:0)

Erste macht eine gute Figur

Im Beisein von Spielball- und Pizzensponsor Valentino [vielen Dank dafür!], der bekanntermaßen ein Liebhaber großer Kunstskulpturen und Figuren ist, präsentierte die DJK im Heimspiel gegen den SSV eine sehr ansprechende Leistung. Nachdem die letzten fünf Duelle gegen Heimbach-Weis nicht gewonnen wurden, siegte Neustadt/Fernthal im neuerlichen Aufeinandertreffen recht deutlich.

In der ersten Halbzeit zeigten sich die Löwen insbesondere in den Zweikämpfen sehr gierig. Zunächst konnten die sich bietenden Halbchancen nicht verwertet werden. Erst als Lukas Büllesbach von der Mittellinie an den Turbu zündete und nach einem Doppelpass mit Christian Scheuten sowie diversen Haken frei vor dem Gästekeeper auftauchte, war der Bann gebrochen. Die Elf vom Kieselborn war lediglich nach einem direkten Freistoss gefährlich.

Im Anschluss an den Seitenwechsel erhöhten die Keuler-Kicker, die vornehmlich Flanken von Außen in den Strafraum schlugen, den Druck. Großartig Zählbares sprang dabei jedoch nicht heraus. Die Hausherren setzten ihrerseits immer wieder Nadelstiche. Als nach etwa einer Stunde Daniel Persau im gegnerischen 16er regelwidrig gestoppt wurde, versenkte Dome Ley den fälligen Elfer zum 2:0. Und als „Scheutinho“ wenig später mit einem fulminaten Volleykracher sogar den dritten Treffer erzielte, war die Messe gelesen. Auch in Unterzahl überstanden die Weißenfels-Schützlinge die Schlußphase schadlos.

Statistik:

1:0 (44.) Lukas Büllesbach

2:0 (61.) Dominik Ley (FE)

3:0 (77.) Christian Scheuten

G-R (81.) Mehmed Capa (wiederh. Foulspiel)

Auch die dritte Halbzeit gestaltete sich mit den Freunden aus Heimbach bei Gesang, Bier, Schnaps und Pizza als äußerst gelungen und Bedarf einer unbedingten Wiederholung nach dem Rückspiel… .

DJK: Buslei – Schumacher, M. Anhäuser, S. Büllesbach, Hardt – v.d.Drift, Scheuten, Ley (83. R. Weber) – Heck (62. Capa), L. Büllesbach, Persau (85. D. Feldheiser)

nächste Aufgabe: Sonntag um 15:00 Uhr in Ransbach-Baumbach

 

die Erste – SG Steinefrenz 1:1 (0:0)

Abermaliges Unentschieden

Gleiche Punktausbeute, unterschiedliche Gemütslagen: freuten sich die Kombinierten aus Neustadt und Fernthal am vergangenen Mittwoch noch über einen Punktgewinn in Horressen, überwog diesmal der Ärger über zwei verlorene Zähler.

Wiederum tat sich die Weissenfels-Elf in ihren Offensivbemühungen schwer. Trotz fußballerischer Überlegenheit sprangen nur wenige Torchancen, die dann auch noch verbaselt wurden, heraus. In der Defensive hingegen hatte die DJK mit dem Bezirksliga-Absteiger keine Probleme. Aus dem Spiel heraus kam die neue SG zu keiner nennenswerten Möglichkeit. Die Führung entsprang einem Freistoss, den ausgerechnet der kleinste Akteur auf dem Feld einnickte. Zumindest durften die Löwen erneut ihre Comeback-Qualitäten vorführen, als kurz vor Schluss der gallige Marius Anhäuser per Kopf zum Ausgleich traf.

Statistik:

0:1 (75.)

1:1 (86.) Mari Anhäuser

BV: Ein besonderer Dank gilt den beiden Sponsoren des Tages. Manni Ley ließ es sich nicht nehmen, den Spielball und im Anschluss an die Begegnung einige Runden zu spenden. Ebenso kredenzte der Geschäftsführer von „Neumann Motorgeräte“ in Dasbach für jedes Tor, das sein Sohn in dieser Woche schoss, eine Runde Kaltgetränke aus der Eifel… .

DJK: Masuhr – Schumacher, M. Anhäuser, R. Weber (77. J. Anhäuser), S. Büllesbach – v.d.Drift, Ley, Scheuten (62. Heck) – L. Büllesbach, Hardt, Persau (72. Capa)

nächste Aufgabe: Freitag (11.10.) um 20:00h vs SSV Heimbach-Weis

Heimbach – A1 2:0 (1:0)

Nach dem verwachsten Rheinlandpokalspiel gegen Neuwied, hieß es Mund abputzen und weitermachen.
So reiste man am Wochenende zu keinem geringeren, als die mit Null Gegentoren tabellenführenden A – Junioren aus Heimbach, auf den allseits geliebten Kieselborn.

Das Spiel begann recht ausgeglichen. Unsere Jungs mussten sich erst einmal auf dem ungewohnten Untergrund zu Recht finden.
Es ging stetig hin und her. Das Trainerteam Anhäuser – Reuschenbach hatte die einzig richtige Marschroute gegen diesen Gegner auf diesem Platz ausgegeben: hinten kompakt verteidigen und mit langen Bällen nach vorne auf unsere schnellen Spitzen.
Das ging auch eine Zeit lang gut bis in der 17. Min zu lange im eigenen Strafraum verteidigt, und durch ein Foulspiel ein Elfmeter verursacht wurde. 1:0.
Davon ließ man sich jedoch nicht ablenken. Es wurden einige vielversprechende Konter gefahren, die jedoch nicht konsequent zu Ende gespielt wurden, oder am gegnerischen Torhüter scheiterten.
Heimbach selbst erspielte sich nun einige gute Torchancen, die jedoch alle ungenutzt blieben und an unserer Abwehr und unserem Torhüter endeten.
Bis zur 53 Min. als ein harmloser Pass, beim hinten herausspielen unserer Jungs, den Mitspieler nicht fand, ein Heimbacher dazwischen grätschte und aus 35 Metern unseren Torwart überwinden konnte. So stand`s 2:0.
Jedoch hatte unsere Mannschaft keine Lust, so nach Hause zu Fahren. Trainer Anhäuser beorderte jetzt zusätzliche Kräfte nach vorne und man baute so mehr Druck auf.
Hieraus ergab sich auch die gefährlichste Tormöglichkeit für uns, als man aus kürzester Distanz einen schön herausgespielten Querpass nicht verwerten konnte.
Dadurch, dass man jetzt mehr nach vorne machte, ergaben sich natürlich mehr Möglichkeiten für den Gegner, die jedoch alle entschärft wurden.So blieb es schließlich beim 2:0.

Mit der Tatsache, dass Heimbach keines der beiden Tore aus dem Spiel heraus machte, und man vorne einfach nur etwas mehr Glück gebraucht hätte, um etwas mitzunehmen, fuhr man etwas enttäuscht zurück nach Fernthal.
Das Spiel war nach der „Neuwied-Pleite“ eine reine Charakter – Sache. Den haben alle unserer Jungs samt Trainerteam gezeigt. Man brauchte sich nichts vorzuwerfen. So gab´s nach dem Spiel, trotz Niederlage, noch ein paar erfrischende Kaltschalen, um den trockenen Hartplatzstaub herunter zu spülen.

Es spielten: Tobi Spürkel; Paul Paganetti; Justus Baaden; Moritz Strauch; Robin Kany; Nico Rankenhohn; Jakob Kutscher; Nick Weber; Ammar Mujovic; Noah Shynkaruk; Robin Dasbach; Florian Böhme; Tom Schlösser.

Geschrieben von Axel Weber

SG Horressen – die Erste 2:2 (0:1)

(Sehr) später Jubel in Horressen

In buchstäblich aller letzter Sekunde wahrten die Löwen den Nimbus der Unbesiegbarkeit in der laufenden Meisterschaftsrunde. Nicht nur aufgrund des Zeitpunkts des Ausgleichs darf man von einem eher glücklichen Punktgewinn sprechen.

Dabei begann die Partie für das Team von der Wied ganz ordentlich. Zwar waren die Hausherren des Öfteren im Besitz des Leders, welches sie recht sicher durch die eigenen Reihen laufen ließen, doch die entscheidenden Zweikämpfe gewannen die Gäste. So auch vor dem Führungstreffer, als Christian Scheuten einen schon verloren geglaubten Ball zurückeroberte und auf Daniel Persau flankte. „Pee“ versenkte die Kugel per Direktabnahme im langen Eck.

Im weiteren Verlauf bekam die SGHE ein leichtes optisches Übergewicht. Die sich bietenden Konterchancen wurden von den Weißenfels-Kickern, die nun auch zuviele schnelle Verluste des Spielgeräts zu beklagen hatten, nicht konsequent genug verfolgt. Abschlüsse aus der zweiten Reihe verfehlten ihr Ziel oder gerieten zu einer leichten Beute für den gegnerischen Keeper. Ganz andere Aufgaben hatte da DJK-Schnapper Niklas Masuhr zu meistern, der ein ums andere Mal sehenswert parierte. Schuldlos indes war er an den Gegentoren, als er von seinen Vorderleuten bzw. vom unsicher wirkenden Schiedsrichter im Stich gelassen wurde und Torjäger Steffen Decker jeweils im 1:1-Duell auf sich zurollen sah. Zunächst spielte die Hintermannschaft der Auswärts-Elf nach einem langen Befreiungsschlag auf Abseits, die Pfeife des Referees blieb aber unverständlicherweise stumm! Nur wenige Minuten später vertändelte der letzte Mann der Neustadt-Fernthaler den Ball, wiederum ein gefundenes Fressen für den Goalgetter der Westerwälder! In der Schlußphase drängte man auf den abermaligen Ausgleich, doch die Angriffsbemühungen blieben zunächst harmlos. Erst mit der letzten Szene der Begegnung traf Mari Anhäuser per elegantem Drehschuss nach einer Ecke zum umjubelten 2:2 Endstand.

Statistik:

0:1 (27.) Daniel Persau

1:1 (67.) Steffen Decker

2:1 (76.) Steffen Decker

2:2 (94.) Marius Anhäuser

DJK: Masuhr – Schumacher, M. Anhäuser, R. Weber, S. Büllesbach – v.d.Drift, Ley, Scheuten (79. Capa) – L. Büllesbach, Hardt, Persau

nächste Aufgabe: Sonntag um 14:30h vs SG Steinefrenz

Neuwied – A1 4:0 (3:0)

In der englischen Woche gastierte das Team von Jan Anhäuser im Rheinlandpokal beim VfL Neuwied.

Auf Grund zahlreicher verletzter und kranker Spieler konnte dasTeam nur mit der halben Stammmannschaft antreten und das sollte sich rächen.

 

Bereits in der 5. Minute gab der Schiedsrichter Elfmeter für die Gastgeber , die diesen zur 1:0 Führung nutzten.  Justus Baaden hatte dann die erste Chance für die A1, sein Schuss ging jedoch übers Tor.

Nur eine Minute später musste Neron Avdija in höchster Not auf der Linie klären. In Minute 14 dann Riesen-Doppelchance für unsere Löwen. Erst hatte Peter Junior den Ausgleich auf dem Fuß, scheiterte im Alleingang am Torwart, dessen Abwehr spielte den Ball zu Samuel Graef, sein Schuss ging nur um Zentimeter am Pfosten vorbei.

Drei Minuten später völlig unnötiger Abwehrfehler, als man einen sicher unter Kontrolle gebrachten Ball vertändelte und der Gegner dankbar zum 2:0 einschob.

In der 30. Minute dann Neuwied’s dritter Torschuss aus spitzem Winkel…..und es stand 3:0.

Die letzte Chance vor der Halbzeit hatte dann Samu, der den Ball zwar vor dem herauseilenden Torwart wegspitzelte, aus spitzem Winkel konnte er aber nicht mehr erfolgreich abschließen.

Nach der Halbzeit erzielte Neuwied dann per direktem Freistoß das 4:0.  Der Ehrentreffer blieb dem Team jedoch verwehrt, die letzte Chance von Ammar Mujovic  strich jedoch denkbar knapp am Winkel vorbei.

 

Fazit:

Ein Spiel zum vergessen. Viel zu früh begab sich das Team auf die Verliererstraße und lag bereits nach einer Viertelstunde durch schlechtes Abwehr- und mangelhaftes Zweikampfverhalten 2:0 zurück. Aber den Spielern, die auf dem Platz waren, konnte man den Willen nicht absprechen, sich gegen die Niederlage zu stemmen. Gegen einen gnadenlos effektiv spielenden Gegner (6 Schüsse / 4 Tore) wirkte das Team an diesem Abend einfach glücklos.

 

Kader:  Moritz Strauch, Jonah Kick, Tom Schlösser, Ammar Mujovic, Robin Kany, Peter Junior,  Samuel Graef, Paul Paganetti, Tobias Spürkel,  Justus Baaden, Noah Shynkaruk, Florian Böhme, Neron Avdija, Jan Weißenfels, Jakob Kutscher

A1 – Wisserland 2:2 (2:0)

Der heutige Gegner aus Wissen kam mit der Empfehlung von 3 Siegen und 14:1 Toren nach Fernthal angereist. Und so entwickelte sich dann auch ein echtes Spitzenspiel.

In der 9. Minute setzte sich erstmals  Sebastian Riebartsch über links durch. Seine mustergültige Flanke landete genau bei Samuel Graef, dessen Kopfball jedoch knapp am Tor vorbei flog. Doch auf der Gegenseite hatte die A1 Riesenglück, als Wissen‘s Kopfballchance über das  Tor strich.

In der 23. Minute dann Freistoss für die A1 aus zentraler Position. Peter Junior erkannte die Lücke, sein direkter flacher Freistoss durch die Mauer schlug zum 1:0 ein.

Nur acht Minuten später erhöhten die Löwen sogar auf 2:0, als Robin Kany eine Vorlage von Sebastian  im gegnerischen Tor versenkte. Kurz vor der Halbzeit war es Sebastian, der nach einem tollen Dribbling aus zentraler Position das Tor verfehlte.

In Durchgang 2 dann Freistoß von Florian Böhme, dessen  Aufsetzer der Torwart noch zur Ecke abwehren konnte. Wissen erhöhte nun den Druck. Es bedurfte allerdings der großzügigen Mithilfe der A1: Die Situation schien schon geklärt, doch wegen eines Abstimmungsfehlers kam Wissen erneut an den Ball und es stand 2:1. In der 66. Minute setzte sich dann Samu auf der linken Seite durch, der passte zu Paul Paganetti, dessen Schuss jedoch am Tor vorbeiging. In der 70. Minute musste man schließlich sogar den 2:2 Ausgleich hinnehmen. Mit einer tollen Fußabwehr von Ersatztorwart Robin Dasbach konnte ein Rückstand in letzter Sekunde vermieden werden.

Die A1 spielte aber weiter auf Sieg, wollte sich mit dem Punkt nicht zufrieden geben. Sebastian in der 75. Minute erneut mit der Chance, eine Glanzparade des Towartes verhinderte die Führung jedoch. Riesenpech dann kurz vor Spielende, als wiederum Sebastian mit einem Schuss aus kurzer Distanz nur den Pfosten traf.

 

Fazit:

Die A1 zeigte eine sehr starke Leistung, spielte mit hohem Einsatz und Engagement und kämpfte über die volle Distanz um jeden Ball. Auch das kurzfristige verletzungsbedingte Fehlen von Stammtorwart Paul Maurer und die 2 Gegentore binnen 10 Minuten konnten die A1 nicht aus der Ruhe bringen. Mit diesem Punkt konnten die Löwen die Tabellenführung verteidigen, wobei  die beiden Verfolger jedoch noch ein Nachholspiel gegeneinander zu bestreiten haben.

Bereits am Donnerstag, 19. September 2019 um 19.30h tritt die A1 im Rheinlandpokal beim VfL Neuwied an

 

Kader:  Moritz Strauch,  Ammar Mujovic, Robin Kany, , Justus Baaden, Peter Junior, Sebastian Riebartsch, Samuel Graef, Paul Paganetti, , Robin Dasbach, , Nick Weber, Noah Shynkaruk, Florian Böhme, Neron Avdija,  Philipp Weißenfels, Falk Hardt, Niko Schramm

SG St. Katharinen – die Erste 0:3 (0:1)

Geht doch!

Erstmals in dieser Saison ist es der DJK gelungen, zwei gleich gute Halbzeiten hinzulegen und somit einen verdienten Erfolg beim „Derby en Kathrenge“ einzufahren.

Dabei überzeugten die Löwen nicht unbedingt mit spielerischen Gaumenschmäusen, sondern vielmehr mit der Arbeit gegen den Ball und intensiver Zweikampfführung. Peu à peu gelang es, den Hausherren den Schneid abzukaufen. Mit Ausnahme eines Pfostenschusses blieben die Angriffsbemühungen der Prenku-Elf brotlos. Die Erste hingegen zeigte sich endlich einmal halbwegs effizient vor dem gegnerischen Gehäuse. Zunächst war es Robin Hardt, der nach einer herrlichen Kombination ins lange Eck traf. Die zweite Bude besorgte Dome Ley, als er in bester Juninho-Manier per Freistoss netzte. Für die Entscheidung sorgte schließlich ein Schlenzer von Lukas Büllesbach im Anschluss an einen mustergültigen Konter.

Ein ausdrücklicher Dank gilt den Freunden der SG St. Katharinen / Vettelschoss, die entgegen ihrer sonstigen Gepflogenheiten unserem Wunsch einer Spielverlegung sofort entsprachen.

Statistik:

0:1 (38.) Robin Hardt

0:2 (58.) Dominik Ley

0:3 (80.) Lukas Büllesbach

DJK: Masuhr – Schumacher, M. Anhäuser, R. Weber, S. Büllesbach – v.d.Drift, Prassel, Ley (88. Salz) – L. Büllesbach (85. Heck), Hardt, Persau (86. D. Feldheiser)

nächste Aufgabe: Mittwoch (25.9.) um 20:00h in Horressen

Birlenbach – A1 2:5 (2:3)

 

Am 3. Spieltag reiste man zum Tabellenletzten nach Birlenbach. Hierbei fing das Dilemma schon an, als einige unserer Spieler aufgrund einer Reifenpanne zu spät zum Anpfiff kamen. Somit musste unser Trainer die zuvor mit Cheftrainer Jan, der im Urlaub weilte, abgestimmte Startelf kurzfristig umbauen.

Dem Tabellenplatz der Birlenbacher entsprechend war die Einstellung unserer Mannschaft.

Man bewegte sich auf der ungeliebten Wiese schon von Anfang an im Gefühl des sicheren Siegers,  verzettelte sich in Einzelaktionen und verlor oft den Ball im Mittelfeld.

So kam es, dass die sehr engagiert zu Werke gehenden Birlenbacher in Minute 10 mit einem Sonntagsschuss das 1:0 machten.

Jetzt riss man sich etwas zusammen und konnte nach einem schönen Flachschuss von Phillip Weißenfels unten links ins Eck den Ausgleich zum 1:1 erzielen. Aber die Birlenbacher machten mit ihrer schnörkellosen Spielweise weiter und kamen nur 4 Minuten später zu erneuten 2:1 Führung. Jetzt nahm man so langsam wahr,  dass hier mit Schönspielerei nichts zu holen war. Man besann sich, doch die Ballverluste im Mittelfeld und die darauffolgende Rückwärtsbewegung kosteten Körner.

In der 31. Min. dann einmal ein schnell ausgeführter Angriff und Samuel Graef konnte zum 2:2 ausgleichen. Danach ging´s hin und her. Birlenbach erspielte sich einige gute Chancen. Doch in der 43. Min.  war es abermals Samu, der die 2:3 Führung für die Löwen erzielte. So ging man auch in die Pause.

Es wurde gewechselt und es kam mehr Schwung über unsere rechte Seite. Nach gutem Zuspiel von Ammar Mujovic auf Nick Weber konnte dieser aus sehr spitzem Winkel nur den Pfosten treffen. Kurze Zeit später ein Pass über die Abwehr auf Robin, der scharf hereinflankte auf Nick, der den schwer zu nehmenden Ball jedoch übers Tor schoss.

In der 84. Min dann nach Foul an Samu, ein berechtigter Elfmeter, den Paul Paganetti sicher verwandelte.  2:4.   Birlenbach gab sich jedoch noch nicht auf. Die Partie wurde auch aufgrund des Schiedsrichters, der sich selbst wichtiger nahm als das Spiel, immer zerfahrener. Am Ende zählte man 11 (elf!) gelbe Karten

Jedoch dann in der 89. Min. ein schöner Angriff über links, mit sehr hohem Tempo und scharfer Hereingabe von Robin auf den heranstürmenden Nick, der mit schöner Direktabnahme den Deckel zumachte und zum 2:5 Endstand abschloss.

 

Fazit:

Die alte Fußballerweisheit: „Unterschätze niemals deinen Gegner“ bewahrheitete sich zumindest über weite Strecken des Spiels.  Das Positive war,  dass man 2 Mal einen Rückstand aufholte am Ende 3 Punkte mitnahm und sich auf den mannschaftlichen Zusammenhalt zurückbesann.

 

Autor: Axel Weber